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Gartenplanung: Was muss man bei der Planung eines Gartens beachten?

Ein Garten ist mehr als Rasen, Terrasse und Pflanzen. Eine durchdachte Gartenplanung verbindet Nutzung, Gestaltung, Höhen, Materialien, Bepflanzung und technische Anforderungen zu einem funktionierenden Gesamtkonzept.

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Gartenplanung beginnt mit dem gesamten Grundstück

Wer einen Garten neu anlegen oder einen bestehenden Außenbereich umgestalten möchte, hat meistens bereits viele Ideen: eine großzügige Terrasse, schöne Pflanzen, einen Pool, einen modernen Sichtschutz oder vielleicht einen ruhigen Platz zum Entspannen.

Die eigentliche Herausforderung besteht darin, aus diesen einzelnen Wünschen ein zusammenhängendes Konzept zu entwickeln.

Wo sollte die Terrasse liegen? Welche Wege sind wirklich notwendig? Wo befindet sich die Abendsonne? Welche Bereiche benötigen Privatsphäre? Wo müssen Strom und Wasser vorgesehen werden? Wie wird Regenwasser behandelt? Und welche Pflanzen passen langfristig zu Standort und Pflegeaufwand?

Eine gute Gartenplanung beantwortet diese Fragen nicht einzeln, sondern betrachtet sie als Teile eines gemeinsamen Systems.

Was gehört alles zu einer Gartenplanung?

Eine professionelle Gartenplanung kann je nach Grundstück und Projekt sehr unterschiedlich umfangreich sein. Bei einem kleinen Garten reichen möglicherweise ein klares Gestaltungskonzept und eine Pflanzplanung. Bei einem großen Grundstück oder einem Neubau können dagegen zahlreiche technische und bauliche Themen zusammenkommen.

Typische Bestandteile einer ganzheitlichen Gartenplanung sind:

  • Analyse des Grundstücks und des vorhandenen Bestands
  • Festlegung der zukünftigen Nutzung
  • Aufteilung des Gartens in verschiedene Bereiche
  • Terrassen und Sitzplätze
  • Gartenwege und Zufahrten
  • Rasen- und Pflanzflächen
  • Bäume, Sträucher und Hecken
  • Sicht- und Windschutz
  • Treppen, Stufen und Höhenunterschiede
  • Mauern und Stützkonstruktionen
  • Entwässerung und Regenwasser
  • Bewässerung
  • Beleuchtung und Außenstrom
  • Pool, Teich oder Wellnessbereiche
  • Gartenhaus, Pergola oder Überdachung
  • Abstell- und Nebenflächen
  • Material- und Farbkonzept
  • Pflegeaufwand
  • Kosten und Bauabschnitte

Nicht jeder Garten benötigt alle diese Elemente. Entscheidend ist, herauszufinden, was für das jeweilige Grundstück tatsächlich sinnvoll ist.

1. Grundstück analysieren, bevor man gestaltet

Am Anfang steht nicht die Auswahl der Pflanzen, sondern die Analyse der vorhandenen Situation.

Ein Grundstück hat immer bestimmte Eigenschaften, die die spätere Gestaltung beeinflussen. Dazu gehören beispielsweise Grundstücksform, Ausrichtung, Höhenverhältnisse, vorhandene Gebäude, Bäume, Nachbarbebauung und Zugänge.

Auch die Lichtverhältnisse verändern sich über den Tag. Eine Fläche, die morgens sonnig ist, kann am Nachmittag bereits im Schatten liegen.

Bei einer Bestandsplanung können außerdem vorhandene Elemente untersucht werden:

  • bestehende Terrasse
  • vorhandene Wege
  • alte Pflasterflächen
  • Mauern und Einfassungen
  • vorhandene Bäume
  • Hecken und größere Gehölze
  • bestehende Bewässerung
  • Außenbeleuchtung
  • Entwässerung
  • Gartenhaus oder Nebengebäude

Eine gute Planung entscheidet anschließend, was erhalten, verändert, ergänzt oder vollständig neu gedacht werden sollte.

2. Zuerst festlegen, wie der Garten genutzt werden soll

Der schönste Garten funktioniert nicht, wenn er nicht zum Alltag seiner Bewohner passt.

Deshalb sollte vor der eigentlichen Gestaltung geklärt werden, welche Aktivitäten im Garten stattfinden sollen.

  • Essen und Grillen
  • Entspannen und Lesen
  • Spielen mit Kindern
  • Gäste empfangen
  • Sport und Bewegung
  • Schwimmen und Wellness
  • Gärtnern und Pflanzenpflege
  • Gemüse- und Kräuteranbau
  • Arbeiten im Freien
  • Haustiere

Auch die Frage nach dem gewünschten Pflegeaufwand gehört dazu. Ein Garten, der möglichst pflegeleicht sein soll, wird anders geplant als ein Garten für Menschen, die gerne viele Beete und Pflanzen pflegen.

3. Gartenräume statt einer einzigen großen Fläche

Ein Garten wirkt häufig interessanter, wenn er aus mehreren miteinander verbundenen Bereichen besteht.

Statt eine einzige große Rasenfläche mit einigen Beeten an den Rand zu setzen, kann das Grundstück beispielsweise in verschiedene Gartenräume gegliedert werden.

  • Terrasse am Haus
  • separater Essbereich
  • ruhiger Sitzplatz
  • Rasenfläche
  • Pflanzbereiche
  • Pool- oder Wellnesszone
  • Spielbereich
  • Nutzgarten
  • Gartenhaus und Stauraum

Diese Bereiche müssen nicht durch massive Konstruktionen getrennt werden. Pflanzen, Höhen, Bodenbeläge, Mauern, Pergolen oder unterschiedliche Blickrichtungen können bereits eine klare räumliche Wirkung erzeugen.

4. Terrasse und Sitzplätze richtig positionieren

Die Terrasse ist für viele Grundstücke der wichtigste Außenraum. Deshalb sollte ihre Position nicht ausschließlich anhand der vorhandenen Hauswand bestimmt werden.

Interessant sind unter anderem Sonnenverlauf, Blickrichtung, Privatsphäre, Wind, Verbindung zum Innenraum und die spätere Nutzung.

Bei der Terrassenplanung können außerdem berücksichtigt werden:

  • Größe und Form
  • Material des Belags
  • Sonnenschutz
  • Terrassenüberdachung
  • Sichtschutz
  • Windschutz
  • Außensteckdosen
  • Wasseranschlüsse
  • Beleuchtung
  • Outdoor-Küche
  • Grillbereich
  • Entwässerung

Gerade Wasser- und Stromanschlüsse sollten möglichst früh berücksichtigt werden. Nachträgliche Leitungsführungen durch bereits fertiggestellte Flächen sind häufig aufwendiger als eine vorausschauende Planung.

5. Gartenwege, Zufahrten und Bewegungsflächen

Wege erfüllen im Garten zwei Aufgaben: Sie verbinden wichtige Bereiche und beeinflussen gleichzeitig die Gestaltung.

Ein sinnvoller Wegeplan sollte deshalb nicht nur die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten darstellen. Er sollte auch berücksichtigen, wie sich Menschen tatsächlich durch den Garten bewegen.

  • Haus und Terrasse
  • Haus und Garage
  • Terrasse und Rasen
  • Pool und Wohnbereich
  • Gartenhaus und Grundstückszugang
  • Müll- und Abstellbereiche
  • Pflege- und Wartungsbereiche

Auch Lieferungen, Gartengeräte, Rasenmäher und spätere Wartungsarbeiten sollten bei größeren Grundstücken nicht vergessen werden.

6. Höhenplanung: Wenn das Grundstück nicht eben ist

Höhenunterschiede können eine Herausforderung sein, bieten aber gleichzeitig interessante Möglichkeiten für die Gestaltung.

Terrassenartige Ebenen, Treppen, Mauern und unterschiedliche Pflanzbereiche können einen Garten strukturieren. Gleichzeitig müssen Höhen so geplant werden, dass Wege sicher nutzbar sind und Wasser kontrolliert abfließen kann.

Bei Hanglagen oder größeren Geländesprüngen können beispielsweise folgende Themen zusammenkommen:

  • Bestandshöhen
  • Geländemodellierung
  • Stützwände
  • L-Steine
  • Treppen und Stufen
  • Rampen
  • Terrassenebenen
  • Entwässerung
  • Absturzsicherung

Bei komplexeren Grundstücken sollte die Höhenplanung deshalb nicht erst während der Ausführung entstehen.

7. Entwässerung und Regenwasser von Anfang an berücksichtigen

Regenwasser ist ein wichtiger Bestandteil jeder Außenanlagenplanung. Oberflächen, Gefälle, Grundstückshöhen und Entwässerung müssen zusammen betrachtet werden.

Je nach Grundstück können beispielsweise Mulden, Rigolen, Entwässerungsrinnen, Zisternen oder andere Lösungen relevant sein. Welche Lösung technisch und rechtlich möglich ist, hängt jedoch immer von den örtlichen Voraussetzungen und den jeweiligen Vorgaben ab.

Besonders wichtig ist die Abstimmung mit:

  • Terrassen
  • Wegen und Zufahrten
  • Treppen
  • Stützwänden
  • Gebäuden
  • tiefer liegenden Grundstücksbereichen
  • Pflanzflächen
  • Rasenflächen

Eine frühzeitige Betrachtung der Entwässerung kann helfen, spätere Konflikte zwischen Gestaltung und Wasserführung zu vermeiden. Auch Fachinformationen zur Gartenentwässerung empfehlen, diese möglichst früh in die Planung einzubeziehen.

8. Bepflanzung nicht nur nach dem Aussehen auswählen

Pflanzen bestimmen die Atmosphäre eines Gartens. Gleichzeitig sind sie lebende Elemente, die sich über Jahre verändern.

Bei der Pflanzplanung sollten deshalb Standort und zukünftige Entwicklung berücksichtigt werden.

  • Sonne und Schatten
  • Bodenverhältnisse
  • Feuchtigkeit
  • Wind
  • Wuchshöhe
  • Wuchsbreite
  • Blütezeit
  • Winterwirkung
  • Pflegeaufwand
  • Bewässerungsbedarf

Besonders bei Bäumen und großen Gehölzen ist es wichtig, die spätere Größe bereits bei der Planung zu berücksichtigen. Ein Baum kann am Pflanztag klein wirken und viele Jahre später einen erheblichen Teil des Gartens prägen.

9. Sichtschutz muss nicht wie eine Wand aussehen

Privatsphäre gehört zu den häufigsten Wünschen bei der Gartengestaltung. Dabei ist ein vollständiger Sichtschutz rund um das Grundstück nicht immer die beste Lösung.

Stattdessen können gezielt einzelne Bereiche geschützt werden.

  • Hecken
  • Bäume und Großgehölze
  • Sträucher
  • Holzelemente
  • Metallkonstruktionen
  • Mauern
  • Pergolen
  • begrünte Sichtschutzlösungen

Interessant ist insbesondere die Kombination aus baulichem und natürlichem Sichtschutz. Dadurch kann die gewünschte Privatsphäre entstehen, ohne dass der Garten vollständig abgeschottet wirkt.

10. Bewässerung frühzeitig planen

Eine automatische Bewässerung sollte nicht erst dann geplant werden, wenn Rasen und Beete bereits fertiggestellt sind.

Die Gartenfläche kann bereits bei der Planung in verschiedene Bewässerungsbereiche aufgeteilt werden. Rasen, Beete, Hecken und Pflanzgefäße haben unterschiedliche Anforderungen.

Zu berücksichtigen sind beispielsweise:

  • Wasserquelle
  • Wassermenge und verfügbarer Druck
  • Bewässerungszonen
  • Regner
  • Tropfbewässerung
  • Steuerung
  • Leitungswege
  • Wartungszugang

Eine maßstäbliche Grundstücksplanung bildet dabei eine wichtige Grundlage für eine funktionierende Bewässerung.

11. Beleuchtung und Außenstrom nicht vergessen

Ein Garten wird nicht nur tagsüber genutzt. Eine gut geplante Beleuchtung kann Wege sicherer machen und gleichzeitig bestimmte Bereiche oder Pflanzen in Szene setzen.

Bereits während der Gartenplanung kann festgelegt werden, wo später Licht benötigt wird.

  • Hauszugang
  • Gartenwege
  • Treppen
  • Terrasse
  • Poolbereich
  • Bäume
  • Mauern
  • Beete
  • Sitzplätze
  • Gartenhaus

Auch Außensteckdosen und Leerrohre können frühzeitig vorgesehen werden. Dadurch bleiben spätere Erweiterungen einfacher möglich.

12. Pool, Schwimmteich und Wellnessbereich integrieren

Ein Pool oder Wellnessbereich sollte nicht wie ein nachträglich auf das Grundstück gesetztes Element wirken.

Bei der Planung können Pool, Terrasse, Liegeflächen, Sichtschutz, Außendusche, Sauna, Technik und Wege gemeinsam betrachtet werden.

Dadurch entsteht aus einzelnen Elementen ein zusammenhängender Außenbereich.

Je nach Projekt können beispielsweise folgende Bereiche miteinander kombiniert werden:

  • Pool
  • Whirlpool
  • Sauna
  • Außendusche
  • Liegefläche
  • Poolterrasse
  • Outdoor-Küche
  • überdachter Sitzbereich
  • Beleuchtung
  • Begrünung

Bei solchen Projekten ist die Abstimmung von Gestaltung und Technik besonders wichtig.

13. Gartenhaus, Stauraum und Nebenflächen

Ein häufig unterschätzter Punkt der Gartenplanung sind die Bereiche, die nicht repräsentativ aussehen sollen, aber im Alltag notwendig sind.

  • Gartenwerkzeuge
  • Rasenmäher
  • Fahrräder
  • Mülltonnen
  • Grillzubehör
  • Pooltechnik
  • Gartenmöbel
  • Brennholz
  • Bewässerungstechnik

Wenn solche Bereiche früh geplant werden, können sie gestalterisch integriert werden, anstatt später irgendwo auf dem Grundstück abgestellt werden zu müssen.

14. Materialien: Gartenbeläge sinnvoll kombinieren

Terrasse, Wege, Einfahrt, Stufen und Mauern müssen nicht aus demselben Material bestehen. Trotzdem sollte ein Garten ein zusammenhängendes Materialkonzept besitzen.

Bei der Auswahl können unter anderem Optik, Haltbarkeit, Nutzung, Pflege und Budget berücksichtigt werden.

Mögliche Materialien sind beispielsweise:

  • Naturstein
  • Betonstein
  • Keramik
  • Holz
  • WPC
  • Kies
  • Schotter
  • Metall
  • Beton

Eine gute Planung verhindert, dass zu viele unterschiedliche Materialien ohne gestalterischen Zusammenhang auf einem Grundstück eingesetzt werden.

15. Gartenstil: modern, natürlich oder individuell?

Ein Garten muss nicht zwingend einem festen Stil entsprechen. Trotzdem hilft eine gestalterische Grundrichtung bei der Auswahl von Materialien, Pflanzen und Formen.

Mögliche Richtungen sind beispielsweise:

  • moderner Garten
  • minimalistischer Garten
  • naturnaher Garten
  • mediterraner Garten
  • klassischer Garten
  • familienfreundlicher Garten
  • pflegeleichter Garten
  • Wellnessgarten

Besonders harmonisch wirkt ein Garten häufig dann, wenn seine Gestaltung auf die Architektur des Hauses reagiert. Material, Linienführung und Pflanzung können dadurch eine gemeinsame Sprache entwickeln.

16. Pflegeaufwand schon bei der Planung berücksichtigen

Ein Garten kann am Tag der Fertigstellung perfekt aussehen und trotzdem langfristig nicht zum Eigentümer passen.

Deshalb sollte schon bei der Planung über die spätere Pflege gesprochen werden.

Fragen können sein:

  • Wie viel Zeit steht für Gartenpflege zur Verfügung?
  • Soll automatisch bewässert werden?
  • Ist ein Mähroboter vorgesehen?
  • Wie viel Rasen wird tatsächlich benötigt?
  • Wie viele Beete sollen gepflegt werden?
  • Sind pflegeleichte Pflanzungen gewünscht?
  • Wie viel Laub und Schnittgut entsteht?

Eine Gartenplanung sollte deshalb nicht nur auf die ersten Monate nach der Fertigstellung ausgerichtet sein, sondern auf die langfristige Nutzung.

17. Gartenplanung und Budget

Die Kosten eines Gartens hängen von vielen Faktoren ab. Grundstücksgröße allein sagt wenig über den tatsächlichen Aufwand aus.

Einfluss können beispielsweise haben:

  • Erdarbeiten
  • Geländemodellierung
  • Stützwände
  • Terrassenflächen
  • Pflaster- und Wegebau
  • Treppen
  • Materialqualität
  • große Gehölze
  • Bewässerung
  • Beleuchtung
  • Entwässerung
  • Pool oder Wellness
  • Gartenhaus und Nebenanlagen

Eine strukturierte Planung ermöglicht es, Prioritäten zu setzen. So kann beispielsweise festgelegt werden, welche Bereiche sofort umgesetzt werden sollen und welche später ergänzt werden können.

18. Was sollte vor Beginn der Gartenarbeiten feststehen?

Je nach Größe und Komplexität des Projekts kann es sinnvoll sein, vor Beginn der Arbeiten verschiedene Planungsunterlagen zusammenzustellen.

  • Bestandsplan
  • Entwurf oder Gestaltungskonzept
  • Flächenaufteilung
  • Höhenplanung
  • Wege- und Belagsplanung
  • Pflanzplanung
  • Bewässerungsplanung
  • Beleuchtungsplanung
  • Entwässerungskonzept
  • Materialauswahl
  • Leistungsverzeichnis bei größeren Projekten
  • Kostenübersicht

Bei komplexeren Außenanlagen kann eine detaillierte Ausführungsplanung besonders wichtig werden. Sie kann beispielsweise Höhen, Kanten, technische Abstimmungen und konkrete Materialien festlegen.

19. Gartenplanung bei einem Neubau

Bei einem Neubau sollte die Außenanlage möglichst früh betrachtet werden.

Viele spätere Probleme entstehen dadurch, dass der Garten erst nach Abschluss des Hauses geplant wird. Dann sind Höhen bereits festgelegt, Leitungen liegen an ungünstigen Stellen und bestimmte Flächen sind nur noch mit zusätzlichem Aufwand erreichbar.

Eine frühzeitige Planung kann beispielsweise folgende Themen miteinander verbinden:

  • Gebäudehöhen
  • Terrassenanschluss
  • Hauszugänge
  • Garage und Zufahrt
  • Regenwasser
  • Außenstrom
  • Wasseranschlüsse
  • Bewässerung
  • Pool
  • spätere Gartenflächen

Gerade bei Neubauten empfiehlt es sich daher, die Außenanlagen nicht als letzten Bauabschnitt zu betrachten.

20. Gartenplanung bei einem bestehenden Garten

Bei einer Umgestaltung muss nicht zwangsläufig alles entfernt werden.

Manchmal besitzt ein bestehender Garten bereits wertvolle Bäume, funktionierende Strukturen oder besondere Pflanzen. Eine gute Planung kann diese Elemente aufnehmen und mit neuen Bereichen verbinden.

Gleichzeitig können problematische Bereiche gezielt verändert werden.

  • zu kleine Terrasse
  • unpraktische Wegeführung
  • fehlender Sichtschutz
  • Staunässe
  • ungünstige Höhen
  • überalterte Pflanzung
  • zu große Rasenflächen
  • fehlende Beleuchtung
  • fehlende Bewässerung
  • fehlender Stauraum

21. Die häufigsten Fehler bei der Gartenplanung

Viele Probleme entstehen nicht bei der Ausführung, sondern bereits während der Planung.

Typische Fehler sind beispielsweise:

  • Die Terrasse wird zu klein geplant.
  • Die spätere Pflanzengröße wird unterschätzt.
  • Bewässerung wird erst nach Fertigstellung berücksichtigt.
  • Außenstrom und Beleuchtung werden vergessen.
  • Entwässerung wird zu spät betrachtet.
  • Höhenunterschiede werden nur während der Bauphase gelöst.
  • Es gibt keinen ausreichenden Stauraum.
  • Zu viele verschiedene Materialien werden kombiniert.
  • Der Pflegeaufwand wird unterschätzt.
  • Der Garten wird unabhängig vom Gebäude geplant.
  • Einzelne Elemente werden gekauft, bevor das Gesamtkonzept feststeht.
  • Das Budget wird nur für sichtbare Oberflächen kalkuliert.

Eine gute Gartenplanung versucht genau diese Schnittstellen frühzeitig zu erkennen.

22. Garten selbst planen oder professionelle Gartenplanung?

Ein kleiner Garten mit überschaubaren Anforderungen lässt sich durchaus selbst skizzieren. Für die erste Ideenphase können einfache Zeichnungen, Fotos, Maße und digitale Planungstools sehr hilfreich sein.

Je komplexer das Grundstück wird, desto wichtiger wird jedoch die Abstimmung der verschiedenen Bereiche.

Professionelle Unterstützung kann insbesondere sinnvoll sein bei:

  • großen Grundstücken
  • Neubauten
  • Hanglagen
  • größeren Höhenunterschieden
  • aufwendigen Terrassen
  • Pool- und Wellnessprojekten
  • komplexer Entwässerung
  • automatischer Bewässerung
  • umfangreicher Beleuchtung
  • hochwertigen Außenanlagen
  • mehreren beteiligten Gewerken

Der Vorteil liegt nicht nur in der Gestaltung. Eine gute Planung bringt auch die verschiedenen technischen und baulichen Anforderungen in einen gemeinsamen Zusammenhang.

23. Gartenplanung als Grundlage für die Umsetzung

Eine Gartenplanung sollte nicht nur auf dem Bildschirm gut aussehen. Sie sollte möglichst so aufgebaut sein, dass daraus tatsächlich eine umsetzbare Außenanlage entstehen kann.

Bei Tabaplan können je nach Projektumfang unter anderem Gestaltung, Höhen, Flächen, Materialien, Pflanzung, Entwässerung, Bewässerung und Beleuchtung miteinander abgestimmt werden.

Bei größeren Projekten kann die Planung außerdem als Grundlage für Ausschreibung, Kostenberechnung, Vergabe und Koordination verschiedener Leistungen dienen.

Das Ziel ist ein Garten, der nicht nur schön aussieht, sondern im Alltag funktioniert.

Gartenplanung Checkliste

Wer seinen Garten neu planen möchte, kann zunächst diese Fragen beantworten:

  • Wie soll der Garten genutzt werden?
  • Wo liegt morgens, mittags und abends die Sonne?
  • Welche Bereiche benötigen Privatsphäre?
  • Wo soll die Hauptterrasse liegen?
  • Benötige ich weitere Sitzplätze?
  • Welche Wege und Zufahrten sind notwendig?
  • Welche vorhandenen Bäume und Strukturen sollen bleiben?
  • Wie viel Rasen wird wirklich benötigt?
  • Welche Pflanzen passen zum Standort?
  • Wie viel Pflege möchte ich übernehmen?
  • Ist ein Mähroboter geplant?
  • Wird eine automatische Bewässerung benötigt?
  • Wo werden Wasseranschlüsse benötigt?
  • Wo werden Steckdosen benötigt?
  • Welche Bereiche sollen beleuchtet werden?
  • Wie wird Regenwasser behandelt?
  • Gibt es Höhenunterschiede?
  • Sind Mauern oder Stützkonstruktionen erforderlich?
  • Sind Pool, Sauna oder Wellness geplant?
  • Wo werden Gartenmöbel und Geräte gelagert?
  • Welche Materialien passen zum Gebäude?
  • Wie hoch ist das verfügbare Budget?
  • Was soll sofort und was eventuell später umgesetzt werden?

Häufige Fragen zur Gartenplanung

Wann sollte man einen Garten planen?

Idealerweise beginnt die Planung vor den eigentlichen Gartenarbeiten. Bei Neubauten sollte die Außenanlage möglichst frühzeitig berücksichtigt werden, damit Höhen, Anschlüsse, Entwässerung und Zugänge aufeinander abgestimmt werden können.

Was kostet eine Gartenplanung?

Die Kosten hängen stark von Grundstücksgröße, Planungsumfang und Komplexität ab. Ein einfaches Gestaltungskonzept benötigt deutlich weniger Aufwand als eine detaillierte Planung mit Höhen, Entwässerung, Bewässerung, Beleuchtung, Pflanzplanung und Leistungsverzeichnis.

Wie lange dauert eine Gartenplanung?

Das hängt vom Umfang des Projekts ab. Ein kleiner Garten kann vergleichsweise schnell geplant werden. Größere Grundstücke, Neubauten, Hanglagen oder Projekte mit Pool und umfangreicher Technik benötigen entsprechend mehr Abstimmung.

Was ist wichtiger: Gestaltung oder Funktion?

Beides gehört zusammen. Ein schöner Garten muss im Alltag funktionieren. Deshalb sollten Nutzung, Wege, Höhen, Entwässerung, Technik und Pflege genauso berücksichtigt werden wie Materialien und Pflanzen.

Sollte man Bewässerung vor dem Gartenbau planen?

Ja. Leitungen und Bewässerungszonen lassen sich wesentlich einfacher berücksichtigen, bevor Terrassen, Wege und Pflanzflächen endgültig hergestellt sind.

Muss die Beleuchtung bereits bei der Gartenplanung berücksichtigt werden?

Wenn eine fest installierte Beleuchtung vorgesehen ist, ist eine frühe Planung sinnvoll. Dadurch können Kabelwege, Anschlüsse und Leerrohre berücksichtigt werden.

Kann ein alter Garten komplett neu geplant werden?

Ja. Dabei muss nicht zwangsläufig alles entfernt werden. Wertvolle Bäume, Mauern oder andere bestehende Elemente können möglicherweise in das neue Konzept integriert werden.

Kann man einen Pool in eine bestehende Gartenplanung integrieren?

Ja. Pool, Terrasse, Sichtschutz, Liegebereiche, Technik, Entwässerung und Wege sollten dabei möglichst als zusammenhängender Bereich betrachtet werden.

Ist eine Gartenplanung auch bei kleinen Gärten sinnvoll?

Ja. Gerade kleine Grundstücke profitieren häufig von einer klaren Aufteilung. Jeder Quadratmeter sollte möglichst mehrere Funktionen erfüllen können.

Kann Tabaplan nur die Planung übernehmen?

Je nach Projekt kann Tabaplan auch mit einem reinen Planungsumfang beauftragt werden. Ebenso ist eine weitergehende Koordination und Begleitung der Umsetzung möglich.

Plant Tabaplan auch Außenanlagen bei Neubauten?

Ja. Bei Neubauprojekten können Garten und Außenanlagen bereits frühzeitig in die Gesamtplanung einbezogen werden.

Plant Tabaplan auch deutschlandweit?

Tabaplan betreut Garten- und Außenanlagenprojekte nicht ausschließlich an einem einzelnen Standort. Je nach Projektumfang ist auch eine deutschlandweite Planung und Projektkoordination möglich.

Gartenplanung mit Tabaplan

Tabaplan verbindet Gartenplanung, Außenanlagenplanung und Projektkoordination. Dabei geht es nicht darum, jedem Grundstück dieselbe Gestaltung aufzusetzen.

Jedes Grundstück besitzt andere Voraussetzungen. Deshalb werden Nutzung, Architektur, Gelände, Materialien, Pflanzen und technische Anforderungen individuell betrachtet.

Je nach Projekt können dabei unter anderem Gartenplanung, Höhenplanung, Entwässerung, Bewässerung, Pflanzplanung, Beleuchtung, Terrassen, Wege, Mauern, Poolbereiche und weitere Außenanlagen miteinander abgestimmt werden.

Von der ersten Idee bis zur umsetzungsorientierten Planung: Tabaplan entwickelt Außenräume, die gestalterisch überzeugen und technisch durchdacht sind.

Sie möchten Ihren Garten professionell planen lassen?

Sie haben ein neues Grundstück, möchten einen bestehenden Garten umgestalten oder planen eine hochwertige Außenanlage mit Terrasse, Pool, Wellness, Bewässerung oder Beleuchtung?

Schildern Sie uns Ihr Projekt. Tabaplan entwickelt daraus ein individuelles Planungskonzept und koordiniert auf Wunsch auch die weiteren Schritte.

Gartenprojekt anfragen
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