Bauherren-Ratgeber:

Außenanlagen nicht zu spät planen

Entwässerungsplanung

Viele Bauherren beschäftigen sich mit den Außenanlagen erst dann, wenn das Haus bereits fast fertiggestellt ist. Genau hier entstehen häufig unnötige Mehrkosten: Entwässerung, Grundstückshöhen, Zufahrt, Terrasse, Rigole, Zisterne, Leitungen und Fundamente wurden nicht gemeinsam geplant und müssen später aufwendig angepasst werden.


Wer die Außenanlagen frühzeitig mitdenkt, kann Erdarbeiten, Tiefbau und spätere Pflasterarbeiten deutlich besser koordinieren. Besonders wichtig ist, bereits vor größeren Baggerarbeiten festzulegen, wo Wasser hinfließt, welche Höhen benötigt werden und welche Leitungen oder Einbauten später unter befestigten Flächen liegen sollen.


Eine frühzeitige Planung hilft dabei, doppelte Arbeiten zu vermeiden und aus der Rohbaustelle Schritt für Schritt eine technisch funktionierende und langfristig hochwertige Außenanlage zu entwickeln.

Außenanlagen beim Neubau – was Bauherren von Entwässerung bis Pflasterbau beachten sollten


Der Hausbau ist weit fortgeschritten, der Rohbau steht oder die ersten Gewerke sind bereits auf der Baustelle – spätestens jetzt stellt sich für viele Bauherren die Frage: Wie geht es mit dem Grundstück und den Außenanlagen weiter?


Eine funktionierende Außenanlage beginnt nicht erst mit Pflastersteinen, Rollrasen oder der Terrasse. Bereits vorher müssen zahlreiche technische Fragen geklärt werden: Wie wird das Grundstück entwässert? Welche Höhen werden benötigt? Wo verlaufen Regenwasser- und Schmutzwasserleitungen? Welche Bereiche müssen ausgekoffert werden? Welche Tragschichten werden für Zufahrt, Stellplätze und Terrasse benötigt? Wo müssen Fundamente, Leerrohre oder Entwässerungsrinnen vorgesehen werden?


Die Tabaplan GmbH unterstützt Bauherren bei der Planung, Koordination und Umsetzung von Außenanlagen bei Neubauprojekten. Von der ersten Prüfung der Bauunterlagen über Entwässerung, Höhenplanung und Tiefbau bis zur fertigen Zufahrt, Terrasse und Gartenanlage können die einzelnen Arbeitsschritte aufeinander abgestimmt werden.


Gerade beim Neubau lassen sich durch eine frühzeitige Planung unnötige Erdbewegungen, doppelte Arbeiten und spätere Änderungen vermeiden.



Außenanlagen beim Neubau frühzeitig planen



Viele Bauherren beschäftigen sich zunächst verständlicherweise mit Haus, Grundriss, Küche, Fenstern, Haustechnik und Innenausbau. Die Außenanlagen werden häufig erst behandelt, wenn das Gebäude nahezu fertiggestellt ist.


Das kann jedoch zu Problemen führen.



Entwässerungsleitungen, Regenwasserspeicher, Rigolen, Stromleitungen, Fundamente, Grundstückshöhen, Zufahrten und Terrassen stehen technisch miteinander in Verbindung. Werden diese Themen zu spät berücksichtigt, müssen bereits hergestellte Flächen möglicherweise wieder geöffnet oder Höhen nachträglich verändert werden.

Eine frühzeitige Außenanlagenplanung beim Neubau schafft deshalb Klarheit darüber, wie das Grundstück nach Fertigstellung des Hauses aussehen und technisch funktionieren soll.

Dabei geht es nicht nur um Gestaltung.

Eine gute Planung beantwortet beispielsweise:

-Wie soll das Grundstück entwässert werden?
-Welche Höhen werden benötigt?
-Wie hoch liegt die Terrasse?
-Wie wird die Zufahrt aufgebaut?
-Wo entstehen Stellplätze?
-Wo wird eine Rigole oder Zisterne eingebaut?
-Welche Leitungen müssen vor den Pflasterarbeiten verlegt werden?
-Wo werden Fundamente für Carport, Zaun oder Gartenhaus benötigt?
-Welche Bodenmengen müssen ausgehoben und entsorgt werden?
-Welche Materialien werden für Unterbau und Tragschichten benötigt?

Je früher diese Fragen beantwortet werden, desto besser können die einzelnen Bauarbeiten koordiniert werden.



Die richtige Reihenfolge bei Außenanlagen im Neubau



Eine Außenanlage sollte möglichst nicht nach dem Prinzip „erst einmal anfangen und später schauen“ hergestellt werden.

Die einzelnen Arbeitsschritte bauen technisch aufeinander auf.

Im Regelfall beginnt das Projekt mit der Prüfung der vorhandenen Planungsgrundlagen und Grundstückshöhen. Danach folgen Entwässerung, Leitungen, erforderliche Erdarbeiten, Geländemodellierung und der Aufbau der später befestigten Flächen.

Erst wenn die technischen Grundlagen hergestellt sind, sollten die endgültigen Oberflächen entstehen.

Eine typische Reihenfolge kann beispielsweise sein:

-Grundlagen und Pläne prüfen
-Grundstück aufmessen
-Höhen festlegen
-Entwässerung planen
-Leitungen und Leerrohre festlegen
-Rigole oder Zisterne berücksichtigen
-Boden ausheben
-Boden abfahren oder auf dem Grundstück wiederverwenden
-Untergrund herstellen
-Tragschichten einbauen
-Fundamente herstellen
-Bordanlagen und Einfassungen setzen
-Zufahrt und Stellplätze herstellen
-Terrasse herstellen
-Wege und Treppen bauen
-Oberboden verteilen
-Pflanzflächen herstellen
-Rasen und Bepflanzung ausführen

Der konkrete Ablauf hängt selbstverständlich vom jeweiligen Bauvorhaben ab.



Grundstücksentwässerung beim Neubau



Die Entwässerung gehört zu den wichtigsten technischen Themen einer Neubau-Außenanlage.

Regenwasser fällt nicht nur auf dem Hausdach an. Auch Garagen, Carports, Terrassen, Zufahrten, Stellplätze und weitere befestigte Flächen müssen berücksichtigt werden.

Bereits während der Planung sollte deshalb geklärt werden, wohin das anfallende Niederschlagswasser geführt wird.

Abhängig vom Grundstück können unterschiedliche Lösungen zum Einsatz kommen. Regenwasser kann beispielsweise versickert, zurückgehalten, gespeichert, genutzt oder – sofern vorgesehen und zulässig – kontrolliert abgeleitet werden.

Mögliche Bestandteile eines Entwässerungskonzeptes sind Rigolen, Mulden, Zisternen, Retentionszisternen, Entwässerungsrinnen, Hofabläufe, Regenwasserleitungen, Kontrollschächte und Rückhaltesysteme.

Entscheidend ist, dass Entwässerung und Außenanlagen gemeinsam betrachtet werden.

Eine Zufahrt kann beispielsweise ein Gefälle zu einer Rinne erhalten, während die Terrasse bewusst vom Gebäude weg entwässert wird. Gleichzeitig müssen Leitungen, Rigole und Zisterne höhenmäßig miteinander funktionieren.



Regenwasser, Rigole und Zisterne frühzeitig berücksichtigen



Wenn eine Rigole, Zisterne oder andere Regenwasseranlage geplant ist, sollte deren Lage möglichst vor Beginn der endgültigen Außenarbeiten feststehen.

Eine nachträglich einzubauende Rigole kann erhebliche zusätzliche Kosten verursachen, wenn eine bereits hergestellte Zufahrt oder Gartenfläche wieder geöffnet werden muss.

Bei Neubauprojekten lässt sich die Regenwasserbewirtschaftung dagegen frühzeitig in die Erdarbeiten integrieren.

So können beispielsweise Dachentwässerung, Zisterne, Rigole, Notüberlauf und Außenflächen als zusammenhängendes System geplant werden.

Auch moderne Konzepte wie Schwammstadt-Prinzip, Retentionsflächen, versickerungsfähige Pflasterflächen, Retentionsdächer und Dachbegrünungen können bereits in der frühen Außenanlagenplanung berücksichtigt werden.



Höhenplanung – einer der wichtigsten Punkte für Bauherren



Einer der häufigsten Fehler bei Außenanlagen entsteht durch nicht ausreichend abgestimmte Höhen.

Die Höhe der Haustür allein reicht für die Planung des Grundstücks nicht aus.

Es müssen unter anderem Terrasse, Zufahrt, Garage, Carport, Stellplätze, Wege, Grundstücksgrenzen, Nachbargrundstücke und vorhandene Straßenhöhen berücksichtigt werden.

Eine fachgerechte Höhen- und Gefälleplanung verhindert beispielsweise, dass Regenwasser zur Haustür läuft, sich Wasser vor der Garage sammelt oder Terrassenflächen später zu hoch beziehungsweise zu tief liegen.

Auch größere Höhenunterschiede im Grundstück müssen frühzeitig behandelt werden.

Hier können Geländemodellierungen, Böschungen, Stufenanlagen, Mauern oder L-Steine erforderlich sein.

Gerade bei Neubaugrundstücken sollte deshalb vor größeren Erdarbeiten möglichst klar sein, wie die endgültigen Geländehöhen aussehen sollen.



Baggerarbeiten und Erdarbeiten beim Neubau



Nach Abschluss der Hochbauarbeiten befindet sich das Grundstück häufig noch in einem Rohzustand.

Boden wurde durch Baumaschinen verdichtet, Baugruben wurden verfüllt, Erdhaufen liegen auf dem Grundstück und unterschiedliche Höhen müssen ausgeglichen werden.

Jetzt beginnen die eigentlichen Erd- und Baggerarbeiten für die Außenanlagen.

Je nach Projekt gehören dazu der Aushub von Zufahrt, Stellplätzen, Terrasse und Wegen, das Herstellen von Leitungsgräben, der Einbau von Rigolen oder Zisternen sowie Erdarbeiten für Mauern, Fundamente und Geländemodellierungen.

Dabei sollte nicht mehr Boden bewegt werden als tatsächlich notwendig.

Eine vorherige Mengen- und Höhenplanung kann helfen, vorhandenen geeigneten Boden sinnvoll auf dem Grundstück weiterzuverwenden und unnötige Abfuhr- und Lieferkosten zu reduzieren.



Bodenaushub und Bodenentsorgung richtig einplanen



Bodenaushub wird von Bauherren bei der Kostenplanung häufig unterschätzt.

Schon bei einer größeren Zufahrt, Terrasse oder mehreren Stellplätzen können erhebliche Mengen Boden entstehen.

Dieser Boden muss entweder auf dem Grundstück sinnvoll wieder eingebaut oder von der Baustelle abgefahren werden.

Dabei entstehen Kosten für Baggerarbeiten, Verladung, Transport und gegebenenfalls Entsorgung beziehungsweise Verwertung.

Deshalb sollte bereits vor Beginn der Arbeiten möglichst klar sein, welche Flächen wie tief ausgekoffert werden müssen und welcher Boden anschließend durch Schotter, Frostschutzmaterial, Oberboden oder andere Baustoffe ersetzt wird.

Gerade bei größeren Neubaugrundstücken kann eine durchdachte Bodenbilanz wirtschaftlich sehr relevant sein.



Untergrund und Tragschichten für Außenanlagen



Was später von einer fertigen Pflasterfläche sichtbar ist, ist nur die oberste Schicht.

Die eigentliche Qualität einer Zufahrt, eines Stellplatzes oder eines Weges entsteht im Unterbau.

Je nach Belastung und vorhandenen Bodenverhältnissen müssen geeignete Frostschutz- und Tragschichten hergestellt und lagenweise verdichtet werden.

Bei einer befahrenen Zufahrt sind die Anforderungen beispielsweise höher als bei einem ausschließlich zu Fuß genutzten Gartenweg.

Der Aufbau einer Fläche muss deshalb zur späteren Nutzung passen.

Ein nicht ausreichend tragfähiger oder schlecht verdichteter Untergrund kann später zu Setzungen, Spurrinnen, Unebenheiten und abgesackten Pflasterflächen führen.

Gerade beim Neubau sollte deshalb darauf geachtet werden, dass nicht lediglich eine dünne Schotterschicht auf vorhandenen Baugrund aufgebracht wird.



Schotter, Frostschutz und Verdichtung



Nach dem erforderlichen Bodenaushub wird der Untergrund vorbereitet und anschließend der geplante Aufbau hergestellt.

Je nach Fläche können Frostschutzmaterial, Schottertragschichten und weitere geeignete Baustoffe erforderlich sein.

Die Materialien werden lagenweise eingebaut und verdichtet.

Die endgültige Aufbauhöhe muss bereits jetzt sehr genau berücksichtigt werden, da anschließend noch Bettung und Oberbelag hinzukommen.

Fehler in dieser Phase lassen sich später nur mit erheblichem Aufwand korrigieren.

Deshalb sollten Schichtdicken, Höhen und Verdichtung bereits vor Beginn des Pflasterbaus festgelegt werden.



Leerrohre und Leitungen vor dem Pflasterbau



Bevor Zufahrt, Terrasse und Wege fertiggestellt werden, sollte der Bauherr überlegen, welche Leitungen später möglicherweise benötigt werden.

Dazu können beispielsweise Leitungen oder Leerrohre für Gartenbeleuchtung, Wallbox, Toranlage, Klingel, Videoüberwachung, Bewässerung, Gartenhaus, Pooltechnik oder zukünftige Erweiterungen gehören.

Solche Leitungen nachträglich unter einer bereits fertigen Zufahrt zu verlegen, ist deutlich aufwendiger.

Daher lohnt es sich, beim Neubau etwas weiter vorauszudenken.

Auch wenn beispielsweise eine Außenbeleuchtung oder automatische Bewässerung erst einige Jahre später geplant ist, können geeignete Leerrohre bereits während der Tiefbauarbeiten vorgesehen werden.



Zufahrt und Stellplätze beim Neubau



Die Zufahrt gehört häufig zu den am stärksten belasteten Flächen eines privaten Grundstücks.

Neben dem Pflaster selbst sind deshalb vor allem Unterbau, Einfassungen und Entwässerung entscheidend.

Bereits bei der Planung sollten Fahrzeugbreiten, Bewegungsflächen, Carport oder Garage sowie Grundstückszufahrt berücksichtigt werden.

Auch das Gefälle muss sorgfältig geplant werden.

Regenwasser sollte nicht unkontrolliert zum Gebäude oder auf angrenzende Grundstücke geleitet werden.

Je nach Konzept können versickerungsfähige Pflasterbeläge, Pflasterfugen, Rinnen oder andere Entwässerungselemente eingesetzt werden.



Pflasterarbeiten beim Neubau



Beim eigentlichen Pflasterbau sind zahlreiche Details entscheidend.

Neben Material und Optik geht es insbesondere um einen tragfähigen Unterbau, geeignete Bettung, fachgerechte Einfassungen, saubere Anschlüsse und ein funktionierendes Gefälle.

Je nach Architektur können Betonpflaster, Naturstein, großformatige Platten, wasserdurchlässige Beläge oder Kombinationen verschiedener Materialien eingesetzt werden.

Die Pflasterflächen sollten gestalterisch zum Gebäude passen, gleichzeitig aber funktional und dauerhaft ausgeführt werden.

Gerade bei Neubauten lohnt es sich, Zufahrt, Hauseingang, Stellplätze und Gartenwege als zusammenhängende Gestaltung zu betrachten.



Terrassenplanung beim Neubau



Auch die Terrasse sollte möglichst bereits geplant werden, bevor die endgültigen Geländehöhen hergestellt werden.

Entscheidend sind insbesondere Terrassenhöhe, Anschluss an die Gebäudefassade, Gefälle, Entwässerung und Übergang zum Garten.

Bei bodentiefen Fenstern und Terrassentüren sind die Anschlussbereiche besonders sorgfältig zu planen.

Neben klassischen Betonplatten können beispielsweise Keramikplatten, Feinsteinzeug, Naturstein oder Holz- und Verbundkonstruktionen eingesetzt werden.

Welche Bauweise geeignet ist, hängt unter anderem von gewünschter Oberfläche, Aufbauhöhe und Nutzung ab.



Carport und Garage rechtzeitig berücksichtigen



Wenn ein Carport oder eine Garage vorgesehen ist, sollten deren Fundamente, Bodenplatte und Entwässerung möglichst frühzeitig mit der Außenanlagenplanung abgestimmt werden.

Auch die spätere Zufahrt hängt direkt mit diesen Bauteilen zusammen.

Wird zunächst die gesamte Zufahrt fertig gepflastert und anschließend festgestellt, dass Fundamente oder Leitungen fehlen, entstehen unnötige Rückbauarbeiten.

Bei Carports können außerdem Dachentwässerung, Retentionsgründach oder eine Verbindung zur vorhandenen Regenwasseranlage berücksichtigt werden.



Fundamente für Zaun, Tor, Gartenhaus und weitere Bauteile



Außenanlagen bestehen nicht nur aus Pflaster und Pflanzen.

Bei Neubauten werden häufig zusätzliche Fundamente benötigt.

Dazu können Fundamente für Carports, Gartenhäuser, Müllboxen, Zaunanlagen, elektrische Tore, Pergolen, Überdachungen, Wärmepumpeneinhausungen oder technische Anlagen gehören.

Auch hier gilt: Wenn diese Positionen frühzeitig bekannt sind, können die erforderlichen Erd- und Betonarbeiten gemeinsam mit den übrigen Tiefbauarbeiten durchgeführt werden.



L-Steine, Mauern und Höhenunterschiede



Nicht jedes Neubaugrundstück ist eben.

Gerade wenn Haus, Straße und Nachbargrundstücke unterschiedliche Höhen besitzen, müssen Geländesprünge technisch gelöst werden.

Hier können beispielsweise Böschungen, Natursteinmauern, Winkelstützen oder L-Steine eingesetzt werden.

Solche Bauteile sollten jedoch nicht erst geplant werden, wenn bereits große Mengen Boden verteilt wurden.

Die erforderlichen Höhen und Abfangungen haben direkten Einfluss auf Gelände, Entwässerung, Pflasterflächen und Gartengestaltung.



Außenanlagen und Hausanschlüsse koordinieren



Bei Neubauten arbeiten viele verschiedene Firmen auf engem Raum.

Hochbauunternehmen, Elektriker, Sanitärunternehmen, Versorger, Tiefbauer, Pflasterbauer und Garten- und Landschaftsbauer benötigen häufig dieselben Flächen.

Deshalb ist es sinnvoll, Leitungsverläufe und Anschlusspunkte frühzeitig zu koordinieren.

Besonders ärgerlich ist es, wenn eine gerade fertiggestellte Fläche erneut geöffnet werden muss, weil ein Kabel, Rohr oder Hausanschluss vergessen wurde.

Eine koordinierte Außenanlagenplanung hilft dabei, solche Schnittstellen frühzeitig zu erkennen.



Was Bauherren vor Beginn der Außenanlagen prüfen sollten



Bevor größere Arbeiten beginnen, sollte möglichst geklärt sein, wie die gesamte Außenanlage am Ende funktionieren soll.

Bauherren sollten insbesondere prüfen, ob aktuelle Pläne und Höhen vorliegen, wie Regenwasser behandelt wird und welche zusätzlichen Bauteile langfristig auf dem Grundstück vorgesehen sind.

Hilfreich sind insbesondere:

-aktueller Lageplan
-Vermessungs- und Höheninformationen
-Bodengutachten
-Entwässerungsplanung
-Kanalinformationen
-Position von Hausanschlüssen
-Position von Zisterne oder Rigole
-Zufahrt und Stellplätze
-Terrassenfläche
-Carport oder Garage
-Gartenhaus
-Zaun und Tor
-Außenbeleuchtung
-Bewässerung
-Pool oder Teich
-spätere Gartengestaltung

Nicht jeder Punkt muss bereits vollständig geplant sein. Wichtig ist jedoch, spätere Vorhaben zumindest mitzudenken.



Typische Fehler bei Außenanlagen eines Neubaus



Viele kostspielige Probleme entstehen nicht durch das verwendete Pflaster oder die Pflanzen, sondern durch fehlende Abstimmung.

Ein klassisches Beispiel sind falsche Höhen. Wird die Zufahrt zu hoch hergestellt, kann später ein problematischer Übergang zur Haustür oder Garage entstehen.

Ein anderes Beispiel ist die Entwässerung. Wird eine große befestigte Fläche gebaut, ohne vorher zu klären, wohin das Niederschlagswasser gelangt, muss später möglicherweise nachgerüstet werden.

Auch fehlende Leerrohre, zu spät geplante Fundamente, unzureichende Tragschichten oder nicht berücksichtigte Rigolen können erhebliche Mehrkosten verursachen.

Deshalb ist eine gute Vorbereitung häufig wirtschaftlicher als spätere Korrekturen.



Bauherrenhilfe für die Außenanlagen



Nicht jeder Bauherr benötigt sofort eine komplette Außenanlagenplanung.

Manchmal geht es zunächst darum, die vorhandenen Unterlagen zu prüfen und die richtige Reihenfolge festzulegen.

Die Tabaplan GmbH kann Bauherren beispielsweise dabei unterstützen, vorhandene Pläne, Höhen, Entwässerung, Zufahrt, Terrasse und weitere Außenbereiche gemeinsam zu betrachten.

Auf dieser Grundlage kann festgelegt werden, welche Arbeiten zuerst ausgeführt werden sollten und welche Leistungen miteinander kombiniert werden können.

Gerade zwischen Fertigstellung des Hauses und Beginn der Außenanlagen entstehen häufig viele technische Fragen. Eine unabhängige fachliche Einschätzung kann hier helfen, Entscheidungen strukturiert zu treffen.



Planung der Außenanlagen vor der Ausführung



Bei größeren oder technisch anspruchsvolleren Neubauprojekten empfiehlt sich eine koordinierte Planung der gesamten Außenanlage.

Dabei können unter anderem Höhen, Entwässerung, befestigte Flächen, Mauern, Treppen, Terrassen, Zufahrt, Stellplätze, Beleuchtung und Bepflanzung gemeinsam geplant werden.

Auf diese Weise entstehen nicht viele einzelne Lösungen, sondern eine Außenanlage, bei der technische Funktion und Gestaltung miteinander verbunden sind.

Eine solche Planung kann gleichzeitig als Grundlage für Angebote, Ausschreibung und spätere Ausführung dienen.



Planung und Abstimmung mit Tiefbauer und Gartenbauer



Wenn bereits ein Tiefbauunternehmen oder Garten- und Landschaftsbauer ausgewählt wurde, kann die Planung trotzdem separat erfolgen.

Wir können technische Unterlagen erstellen und relevante Details mit dem ausführenden Unternehmen abstimmen.

Dabei können beispielsweise Aufbauhöhen, Entwässerungsleitungen, Rigolen, Schottertragschichten, Pflasteraufbauten und Geländehöhen besprochen werden.

Gerade bei größeren Neubauprojekten kann diese Trennung sinnvoll sein: Der Planer entwickelt das Gesamtkonzept und das ausführende Unternehmen setzt die abgestimmte Planung anschließend auf der Baustelle um.



Außenanlagen für Einfamilienhaus, Doppelhaus und Mehrfamilienhaus



Die Anforderungen an Außenanlagen unterscheiden sich je nach Gebäude und Grundstück.

Bei einem Einfamilienhaus stehen häufig Zufahrt, zwei Stellplätze, Terrasse, Wege, Garten, Entwässerung und gegebenenfalls Carport im Mittelpunkt.

Bei Doppelhäusern müssen häufig gemeinsame Zufahrten, Grundstücksgrenzen und unterschiedliche Geländehöhen berücksichtigt werden.

Mehrfamilienhäuser benötigen dagegen oft größere Stellplatzanlagen, Fahrradabstellflächen, Müllstandorte, Feuerwehrflächen, umfangreichere Entwässerung und stärker belastete Wegeflächen.

Unsere Planung kann deshalb individuell an das jeweilige Bauvorhaben angepasst werden.



Außenanlagen für Gewerbe und größere Neubauprojekte



Auch bei Gewerbe-, Büro- und Hallenprojekten ist eine frühzeitige Außenanlagenplanung wichtig.

Hier entstehen häufig große Verkehrs- und Stellplatzflächen, Lkw-Bereiche, Zufahrten und umfangreiche Entwässerungssysteme.

Tragschichten, Unterbau und Pflasteraufbauten müssen entsprechend der späteren Belastung dimensioniert werden.

Gleichzeitig spielen Regenwasserrückhaltung, Entwässerung, Leitungskoordination und Höhenplanung aufgrund der großen befestigten Flächen eine besonders wichtige Rolle.



Von der Rohbaustelle zur fertigen Außenanlage



Eine Neubau-Außenanlage entsteht in mehreren Schritten.

Zunächst werden die technischen Grundlagen geschaffen. Danach folgen Erdarbeiten, Entwässerung, Leitungen und Unterbau. Anschließend können Pflasterflächen, Terrassen, Mauern, Treppen und weitere bauliche Elemente hergestellt werden.

Erst danach folgen in der Regel Oberboden, Pflanzflächen, Bäume, Hecken, Rasen und weitere gestalterische Elemente.

Wer diese Reihenfolge bereits vor Beginn der Arbeiten kennt, kann Baukosten und Bauablauf deutlich besser einschätzen.



Außenanlagenplanung deutschlandweit



Unsere Planungs- und Beratungsleistungen für Neubau-Außenanlagen können deutschlandweit erfolgen.

Viele Projekte lassen sich auf Grundlage von Lageplänen, Architekturunterlagen, Vermessung, Bodengutachten und weiteren digitalen Planungsgrundlagen bearbeiten.

Damit können wir Bauherren, Architekten, Bauträger und Projektentwickler unabhängig vom Standort bei der Planung von Außenanlagen, Entwässerung, Höhen, Tiefbau und späterer Ausführung unterstützen.

Die tatsächliche Bauausführung kann abhängig von Standort und Projekt durch Tabaplan oder durch ein vom Bauherrn beauftragtes ausführendes Unternehmen erfolgen.



So unterstützt Tabaplan Bauherren beim Neubau



Der Einstieg kann bereits mit einer ersten Prüfung Ihrer vorhandenen Unterlagen beginnen.

Sie senden uns Lageplan, Architekturplanung, gegebenenfalls Bodengutachten, Entwässerungsunterlagen und weitere vorhandene Informationen.

Wir prüfen den aktuellen Stand und besprechen, welche Themen vor Beginn der Außenanlagen geklärt werden sollten.

Abhängig vom Projekt können anschließend Entwässerungsplanung, Höhenplanung, Außenanlagenplanung, Ausführungsplanung oder die Abstimmung mit den beteiligten Bauunternehmen erfolgen.






Häufige Fragen zu Außenanlagen beim Neubau:




Wann sollte ich die Außenanlagen planen?


Idealerweise sollten wichtige technische Punkte bereits während der Hausplanung berücksichtigt werden. Spätestens bevor größere Erdarbeiten, Entwässerungsarbeiten oder die endgültige Herstellung der Grundstückshöhen beginnen, sollte ein grundsätzliches Außenanlagenkonzept vorhanden sein.



Was sollte zuerst gemacht werden – Entwässerung oder Pflaster?


Entwässerung, Leitungen und Höhen sollten grundsätzlich vor den endgültigen Pflaster- und Oberflächenarbeiten geklärt werden. Unterirdische Anlagen später nachzurüsten verursacht häufig erheblichen zusätzlichen Aufwand.


Wann sollte die Rigole eingebaut werden?


Eine Rigole sollte möglichst während der Tiefbau- und Erdarbeiten eingebaut werden, bevor die darüberliegenden oder angrenzenden Flächen endgültig hergestellt werden.



Wie wichtig ist der Unterbau beim Pflastern?


Der Unterbau ist entscheidend für die Haltbarkeit der Fläche. Aufbau und Schichtdicken müssen zur späteren Belastung und zum vorhandenen Untergrund passen.


Sollte ich Leerrohre vorsorglich einbauen?

Bei Neubauten ist das häufig sinnvoll. Besonders unter Zufahrten und befestigten Flächen können Leerrohre für spätere Strom-, Beleuchtungs-, Bewässerungs- oder Steuerleitungen spätere Aufgrabungen vermeiden.



Wann sollte eine Zisterne geplant werden?

Möglichst frühzeitig. Lage, Tiefe, Zulauf, Überlauf und gegebenenfalls Verbindung zur Rigole müssen mit Gelände und Leitungen abgestimmt werden.



Wann wird der Carport berücksichtigt?

Am besten bereits während der Außenanlagenplanung. Fundamente, Zufahrt, Leitungen und Dachentwässerung können dann gemeinsam berücksichtigt werden.



Kann ich erst Zufahrt und später Garten machen?

Ja. Außenanlagen können auch in Bauabschnitte aufgeteilt werden. Die langfristige Planung sollte jedoch vorher feststehen, damit spätere Arbeiten nicht zu unnötigem Rückbau führen.



Kann Tabaplan nur die Planung übernehmen?

Ja. Die Planung kann unabhängig von der späteren Bauausführung erfolgen. Die Unterlagen können anschließend auch durch einen vorhandenen Tiefbauer oder Garten- und Landschaftsbauer umgesetzt werden.



Können vorhandene Angebote eines Tiefbauers geprüft werden?

Im Rahmen einer entsprechenden Beratungs- oder Planungsleistung können vorhandene Leistungsumfänge mit dem geplanten Außenanlagenkonzept abgeglichen werden.



Benötige ich für ein Einfamilienhaus überhaupt eine Außenanlagenplanung?

Nicht jedes Grundstück benötigt eine umfangreiche Planung. Sobald jedoch unterschiedliche Höhen, Entwässerung, Rigole, größere Pflasterflächen, Mauern, Carport, Terrasse oder mehrere Gewerke zusammenkommen, kann eine vorherige Planung viele spätere Probleme vermeiden.



Jetzt Außenanlagen für Ihren Neubau planen


Sie bauen ein Einfamilienhaus, Doppelhaus, Mehrfamilienhaus oder ein anderes Neubauprojekt und möchten wissen, was bei Entwässerung, Erdarbeiten, Tiefbau, Tragschichten, Zufahrt, Terrasse und Pflasterarbeiten zu beachten ist?


Senden Sie uns über das untenstehende Formular kurz die wichtigsten Informationen zu Ihrem Bauvorhaben.

Gerne können Sie uns auch vorhandene Pläne, Unterlagen und Angaben zum aktuellen Projektstand übermitteln.


Wir freuen uns auf Ihre Anfrage und darauf, Sie bei der Planung und Umsetzung Ihrer Außenanlagen zu unterstützen.




Entwässerungsplanung deutschlandweit – Grundstücksentwässerung, Rigole & Regenwasser



Sie benötigen Unterstützung bei der Entwässerungsplanung eines Grundstücks, Neubaus oder Gewerbeprojekts? Die Tabaplan GmbH unterstützt private Bauherren, Architekten, Bauträger, Projektentwickler und Unternehmen deutschlandweit bei der Entwicklung technisch sinnvoller und wirtschaftlicher Entwässerungslösungen.

Dabei kann unsere Leistung bereits mit einer ersten fachlichen Prüfung Ihrer vorhandenen Unterlagen beginnen. Wir prüfen Lagepläne, Architekturpläne, Höhen, Bodengutachten, vorhandene Entwässerungsunterlagen und weitere Projektgrundlagen und klären, welche Maßnahmen oder weiteren Planungsleistungen für das jeweilige Bauvorhaben erforderlich sind.


Je nach Aufgabenstellung entwickeln wir anschließend ein vollständiges Entwässerungskonzept für Regenwasser und Schmutzwasser, planen Rigolen, Versickerungsanlagen, Zisternen, Rückhaltesysteme, Entwässerungsleitungen, Schächte und Anschlusspunkte und berücksichtigen dabei auch Höhen, Gefälle sowie mögliche Starkregen- und Überflutungssituationen.


Die Planung kann unabhängig von der späteren Bauausführung beauftragt werden. Wenn bereits ein Tiefbauunternehmen, Generalunternehmer oder Garten- und Landschaftsbauer feststeht, können wir die Planung auf Wunsch direkt mit dem ausführenden Unternehmen abstimmen.

Sie können uns zunächst Ihre vorhandenen Projektunterlagen senden. Wir prüfen den aktuellen Stand und teilen Ihnen anschließend mit, welche weiteren Schritte für Ihr Vorhaben sinnvoll sind.



Erste Prüfung Ihrer Grundstücksentwässerung



Nicht bei jedem Projekt ist von Anfang an klar, welche Entwässerungslösung benötigt wird. Häufig liegen bereits verschiedene Pläne, ein Bodengutachten oder erste Vorgaben der Gemeinde vor, es fehlt jedoch ein gesamtheitliches Konzept.


In diesem Fall prüfen wir zunächst die vorhandene Situation. Dabei betrachten wir unter anderem die geplante Bebauung, Dachflächen, Zufahrten, Stellplätze, Terrassen und andere befestigte Flächen. Gleichzeitig werden vorhandene Höhen, mögliche Kanalanschlüsse und die Bodenverhältnisse berücksichtigt.

Aus diesen Grundlagen ergibt sich beispielsweise, ob Regenwasser auf dem Grundstück versickert werden kann, eine Rigole oder Versickerungsanlage erforderlich ist, Regenwasser zunächst zurückgehalten werden muss oder eine gedrosselte Einleitung in einen vorhandenen Kanal sinnvoll beziehungsweise erforderlich ist.

Auch bestehende Planungen können von uns geprüft werden. Wenn bereits ein Entwässerungsplan oder ein Konzept eines anderen Planers vorhanden ist, können wir untersuchen, ob die vorgesehene Lösung mit den vorhandenen Grundstücksbedingungen und der geplanten Nutzung zusammenpasst.


Entwässerungskonzept für Neubau und Bestand



Ein gutes Entwässerungskonzept betrachtet nicht nur einzelne Rohre oder Abläufe, sondern das gesamte Grundstück.

Wir untersuchen, an welchen Stellen Regenwasser anfällt, wie groß die befestigten und versiegelten Flächen sind und in welche Richtung das Wasser aufgrund der geplanten Geländehöhen abfließen wird. Dabei werden Dachflächen genauso berücksichtigt wie Zufahrten, Stellplätze, Terrassen, Wege und weitere Außenflächen.

Anschließend wird untersucht, wie das Wasser sinnvoll behandelt werden kann. Je nach Projekt kann dies über eine Versickerung, Rigole, Mulde, Zisterne, Regenwasserrückhaltung oder eine gedrosselte Einleitung erfolgen. Häufig werden mehrere Systeme miteinander kombiniert.

Unser Ziel besteht darin, eine Lösung zu entwickeln, die technisch funktioniert, wirtschaftlich umsetzbar ist und gleichzeitig möglichst gut mit Architektur, Außenanlagen und späterer Bauausführung harmoniert.


Grundstücksentwässerung professionell planen



Die Grundstücksentwässerung umfasst alle Maßnahmen, mit denen Regenwasser und gegebenenfalls Schmutzwasser kontrolliert gesammelt, geführt, gespeichert, versickert oder abgeleitet werden.

Bei einem Einfamilienhaus betrifft dies beispielsweise die Dachentwässerung, Zufahrt, Terrasse, Garage und befestigte Gartenflächen. Bei Mehrfamilienhäusern, Gewerbeobjekten oder größeren Wohnanlagen kommen häufig zusätzliche Parkplatzflächen, Innenhöfe, Tiefgaragenzufahrten, große Dachflächen und umfangreiche Leitungsnetze hinzu.


Wir entwickeln hierfür ein auf das jeweilige Bauvorhaben abgestimmtes System. Dazu können Regenwasserleitungen, Schmutzwasserleitungen, Entwässerungsrinnen, Abläufe, Kontrollschächte, Rigolen, Zisternen, Drosselschächte und weitere technische Bauwerke gehören.

Dabei achten wir besonders darauf, dass die einzelnen Komponenten nicht isoliert voneinander geplant werden. Leitungshöhen, Gefälle, Grundstückshöhen, Anschlusspunkte und Rückhaltevolumen müssen aufeinander abgestimmt sein.



Rigolenplanung und Versickerung von Regenwasser



Eine Rigole kann eingesetzt werden, um anfallendes Regenwasser zunächst zwischenzuspeichern und anschließend kontrolliert in den Boden zu versickern.

Welche Größe und Bauart sinnvoll ist, hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu gehören insbesondere die angeschlossenen Dach- und Verkehrsflächen, die zu erwartende Regenwassermenge, die verfügbare Grundstücksfläche sowie die Versickerungsfähigkeit des Bodens.

Je nach Projekt können klassische Kiesrigolen, moderne Rigolenboxen, Rohr-Rigolen oder kombinierte Mulden-Rigolen-Systeme eingesetzt werden. Auch eine Kombination mit einer Zisterne oder Regenwasserrückhaltung ist möglich.


Für eine fachgerechte Planung werden vorhandene Bodengutachten oder Versickerungsversuche berücksichtigt. Liegen solche Untersuchungen noch nicht vor, können wir im Rahmen der ersten Prüfung feststellen, welche zusätzlichen Grundlagen benötigt werden.

Die Rigolenplanung wird dabei nicht nur hinsichtlich der erforderlichen Größe betrachtet. Ebenso wichtig sind Position, Höhenlage, Anschlussleitungen, Überlaufmöglichkeiten, Abstände zu Gebäuden und die spätere Zugänglichkeit für Kontrolle und Wartung.



Regenwasserplanung und Regenwasserbewirtschaftung



Regenwasser muss heute bei vielen Bauvorhaben stärker auf dem eigenen Grundstück berücksichtigt werden. Statt Niederschlagswasser unmittelbar abzuleiten, können Versickerung, Speicherung und kontrollierte Rückhaltung miteinander kombiniert werden.

Wir entwickeln hierfür individuelle Regenwasserkonzepte. Abhängig vom Grundstück kann das Wasser beispielsweise zunächst in einer Zisterne gesammelt und genutzt werden. Überschüssiges Wasser kann anschließend in eine Rigole eingeleitet oder über eine Drossel kontrolliert abgeführt werden.

Bei größeren Projekten können zusätzliche Retentionsflächen, Mulden oder unterirdische Speichersysteme erforderlich sein.

Insbesondere bei Neubauten empfiehlt es sich, diese Systeme frühzeitig zu planen. Dadurch können erforderliche Flächen für Rigolen, Zisternen oder Rückhalteanlagen bereits bei der Planung von Gebäude, Zufahrt und Außenanlagen berücksichtigt werden.



Zisternen und Regenwasserrückhaltung



Eine Zisterne kann sowohl für die Nutzung als auch für die Rückhaltung von Regenwasser eingesetzt werden.

Bei der Planung betrachten wir nicht nur das reine Speichervolumen. Entscheidend ist auch, wie das System in die gesamte Grundstücksentwässerung integriert wird. Dazu gehören Zulauf, Überlauf, Notüberlauf, mögliche Versickerung und eine eventuell erforderliche Drosselung.

Je nach Projekt kann ein Teil des Speichervolumens für die Regenwassernutzung vorgesehen werden, während ein weiterer Teil als Rückhaltevolumen zur Verfügung steht.



Auch größere Retentionsanlagen und Regenwasserspeicher können Bestandteil eines Entwässerungskonzeptes sein. Gerade bei Gewerbeobjekten, Hallen, Wohnanlagen oder großen Parkplatzflächen entstehen häufig erhebliche Regenwassermengen, die nicht unmittelbar in einen öffentlichen Kanal eingeleitet werden können.


Überflutungsnachweis und Starkregen



Neben der regulären Entwässerung ist bei vielen Bauvorhaben entscheidend, was bei außergewöhnlich starken Regenereignissen passiert.

Bei einer Starkregenbetrachtung wird untersucht, welche Bereiche des Grundstücks bei großen Wassermengen besonders gefährdet sind. Dazu gehören beispielsweise tiefer liegende Hauseingänge, Kellerschächte, Tiefgaragenzufahrten, Terrassen und andere Bereiche, in denen sich Wasser sammeln kann.

Im Rahmen eines Überflutungsnachweises kann untersucht werden, welches Rückhaltevolumen auf dem Grundstück erforderlich ist und wie außergewöhnliche Niederschlagsmengen möglichst schadlos zurückgehalten werden können.


Dabei spielen auch sogenannte Notwasserwege eine wichtige Rolle. Das Gelände sollte möglichst so geplant werden, dass Wasser im Extremfall nicht in Gebäude eindringt oder unkontrolliert auf angrenzende Grundstücke beziehungsweise Verkehrsflächen abfließt.



Höhen- und Gefälleplanung als Grundlage der Entwässerung



Eine funktionierende Entwässerung beginnt bereits bei der Höhenplanung.

Wenn beispielsweise eine Terrasse, Zufahrt oder Parkplatzfläche das falsche Gefälle erhält, kann selbst ein technisch korrekt dimensioniertes Entwässerungssystem seine Aufgabe nur eingeschränkt erfüllen.

Deshalb betrachten wir bei der Planung vorhandene und geplante Gelände-, Gebäude- und Anschlusshöhen gemeinsam. Dabei werden unter anderem Eingänge, Terrassen, Zufahrten, Stellplätze, Tiefpunkte, Rinnen und Abläufe berücksichtigt.

Auf dieser Grundlage können sinnvolle Gefällerichtungen festgelegt und Regenwasser kontrolliert zu Abläufen, Rigolen, Mulden oder anderen Entwässerungseinrichtungen geführt werden.

Bei komplexeren Bauvorhaben können zusätzlich Geländeschnitte und weitere Höheninformationen erstellt oder ausgewertet werden.



Regenwasser- und Schmutzwasserleitungen



Neben der Oberflächenentwässerung gehört auch die Planung der erforderlichen Leitungen zu unseren Leistungen.

Je nach Aufgabenstellung planen wir Regenwasserleitungen, Schmutzwasserleitungen, Sammelleitungen, Hausanschlüsse und Anschlüsse an vorhandene Kanalsysteme.

Dabei werden Leitungsverlauf, Leitungshöhen, Gefälle, Anschlusspunkte und notwendige Schächte berücksichtigt.

Bei der Regenwasserplanung können beispielsweise Dachabläufe, Rinnen, Hofabläufe oder andere Entwässerungseinrichtungen mit einer Rigole, Zisterne oder Rückhalteanlage verbunden werden.

Die Planung wird so aufgebaut, dass sie später mit dem ausführenden Tiefbauunternehmen abgestimmt und als Grundlage für die Bauausführung verwendet werden kann.



Schächte, Drosseln und technische Bauwerke



Je nach Entwässerungssystem können unterschiedliche Schächte und technische Bauwerke erforderlich sein.

Dazu gehören beispielsweise Revisions- und Kontrollschächte, Regenwasser- und Schmutzwasserschächte, Drosselschächte, Sickerschächte, Übergabeschächte oder Sammelschächte.

Ein Drosselschacht kann beispielsweise eingesetzt werden, wenn nur eine bestimmte Wassermenge aus einem Grundstück in einen Kanal eingeleitet werden darf. Das überschüssige Regenwasser muss dann zunächst auf dem Grundstück gespeichert beziehungsweise zurückgehalten werden.

Bei der Planung werden diese Bauwerke gemeinsam mit Leitungen, Höhen und Rückhaltesystemen betrachtet.



Planung für Ihren Tiefbauer


Sie haben bereits ein ausführendes Tiefbauunternehmen?

Dann können wir ausschließlich die Entwässerungsplanung für Ihr Bauvorhaben übernehmen.

Unsere Planung kann beispielsweise Angaben zu Leitungsverläufen, Rigolen, Zisternen, Schächten, Rinnen, Abläufen, Anschlusspunkten, Höhen und Gefällen enthalten.


Auf Wunsch stimmen wir technische Details direkt mit Ihrem Tiefbauer ab. Dadurch können Fragen zur späteren Umsetzung bereits während der Planung geklärt werden. Gerade bei größeren Projekten ist diese Abstimmung sinnvoll, da planerische Anforderungen und praktische Baustellenabläufe frühzeitig miteinander koordiniert werden können.


Sie sind dabei nicht verpflichtet, eine spätere Bauausführung durch Tabaplan zu beauftragen.



Entwässerungsplanung für Architekten und Planungsbüros



Die Tabaplan GmbH unterstützt auch Architekten, Landschaftsarchitekten, Generalplaner, Bauträger und Projektentwickler als externer Planungspartner für Entwässerungsthemen. Wir können einzelne Fachplanungsleistungen übernehmen oder die komplette Entwässerung eines Bauvorhabens bearbeiten.


Dazu können beispielsweise eine erste Prüfung, ein Entwässerungskonzept, Rigolen- und Versickerungsplanung, Regenwasserrückhaltung, Überflutungsnachweise, Höhenplanung, Leitungsplanung und die Abstimmung mit weiteren Projektbeteiligten gehören.

Die Beauftragung kann projektbezogen erfolgen. Dadurch können unsere Leistungen gezielt in bestehende Planungsprozesse integriert werden.



Entwässerungsplanung für Einfamilienhäuser und private Bauherren



Auch bei einem normalen Einfamilienhaus können heute umfangreiche Entwässerungsfragen entstehen.


Neben der Dachfläche müssen häufig eine Garage oder ein Carport, die Zufahrt, Stellplätze, Terrassen und weitere befestigte Flächen berücksichtigt werden.

Gerade bei Neubauten wird daher häufig geprüft, ob Regenwasser auf dem eigenen Grundstück versickert werden kann und welche Flächen dafür zur Verfügung stehen. Wir unterstützen private Bauherren von der ersten Prüfung vorhandener Unterlagen bis zum fertigen Entwässerungskonzept und können die Planung anschließend mit dem Architekten oder Tiefbauer abstimmen.



Entwässerungsplanung für Mehrfamilienhäuser und Wohnanlagen



Bei Mehrfamilienhäusern und größeren Wohnanlagen entsteht durch Dach-, Wege-, Stellplatz- und Hofflächen häufig eine deutlich komplexere Entwässerungssituation. Hier können verschiedene Systeme miteinander kombiniert werden. Beispielsweise können Zisternen, Rigolen, Rückhalteanlagen und gedrosselte Einleitungen gemeinsam Bestandteil eines Gesamtkonzeptes sein.


Zusätzlich müssen häufig Leitungen, Schächte, Höhen und Notwasserwege über größere Grundstücksbereiche koordiniert werden.

Wir entwickeln hierfür ein gesamtheitliches Entwässerungskonzept und können die Planung mit Architektur, Freianlagenplanung und Tiefbau abstimmen.


Entwässerungsplanung für Gewerbe und Industrie



Große Gewerbegrundstücke, Hallen, Logistikzentren, Produktionsstätten und Parkplatzanlagen weisen häufig sehr große Dach- und Verkehrsflächen auf.

Dadurch entstehen bei Regen erhebliche Wassermengen, für die ein technisch belastbares Entwässerungskonzept erforderlich ist.

Hier können neben Regenwasser- und Schmutzwasserleitungen insbesondere Rückhaltung, Drosselung, Versickerung, Rigolen, Retentionsanlagen und Überflutungsnachweise eine wichtige Rolle spielen.


Wir unterstützen unter anderem bei Gewerbehallen, Lagerhallen, Produktionshallen, Bürogebäuden, Autohäusern, Werkstätten, Supermärkten, Logistikflächen, Betriebshöfen und größeren Parkplatzanlagen.



Welche Unterlagen benötigen wir für die erste Prüfung?



Für eine erste Einschätzung können Sie uns beispielsweise einen Lageplan, vorhandene Architektur- oder Bauantragspläne, einen Vermessungsplan, Höheninformationen, ein Bodengutachten, einen Versickerungsversuch, vorhandene Kanalinformationen oder bereits erstellte Entwässerungsunterlagen senden.


Auch wenn noch nicht alle Unterlagen vorhanden sind, können Sie uns bereits kontaktieren.

Wir prüfen den vorhandenen Stand und teilen Ihnen mit, welche weiteren Informationen für die Bearbeitung benötigt werden.



So läuft die Entwässerungsplanung ab



Nach Ihrer Anfrage senden Sie uns zunächst die vorhandenen Unterlagen sowie eine kurze Beschreibung Ihrer Aufgabenstellung.

Wir prüfen anschließend den aktuellen Planungsstand und klären, welche Leistungen für das Projekt benötigt werden. Auf dieser Grundlage erhalten Sie ein individuelles Angebot für die weitere Bearbeitung. Nach der Beauftragung entwickeln wir das Entwässerungskonzept und erstellen abhängig vom vereinbarten Leistungsumfang die notwendigen Pläne, Berechnungen oder Nachweise.


Falls weitere Projektbeteiligte vorhanden sind, kann die Planung anschließend mit Architekten, Fachplanern, Generalunternehmern oder dem ausführenden Tiefbauer abgestimmt werden.



Entwässerungsplanung deutschlandweit



Unsere Planungsleistungen sind nicht auf Hamburg begrenzt.

Die Tabaplan GmbH betreut Projekte deutschlandweit. Da viele Grundlagen digital ausgetauscht und bearbeitet werden können, ist eine Entwässerungsplanung häufig unabhängig vom Projektstandort möglich.


Wir bearbeiten Anfragen beispielsweise aus Hamburg, Berlin, München, Köln, Frankfurt am Main, Düsseldorf, Stuttgart, Hannover, Bremen, Leipzig, Dresden, Nürnberg, Dortmund, Essen, Mannheim, Karlsruhe, Freiburg, Wiesbaden, Mainz, Kiel, Lübeck, Rostock und weiteren Regionen Deutschlands.

Ob für ein Einfamilienhaus, eine Wohnanlage, ein Gewerbegrundstück oder ein größeres Bauvorhaben – der konkrete Leistungsumfang richtet sich immer nach der jeweiligen Aufgabenstellung.



Warum Tabaplan GmbH für Ihre Entwässerungsplanung?



Bei Tabaplan erhalten Sie keine standardisierte Entwässerungslösung, sondern eine projektbezogene Prüfung und Planung.

Wir betrachten Grundstück, Gebäude, Höhen, befestigte Flächen, Bodenverhältnisse und vorhandene Anschlüsse gemeinsam und entwickeln daraus ein technisch sinnvolles Gesamtkonzept.


Durch unseren Bezug zur Baupraxis achten wir zusätzlich darauf, dass die geplanten Lösungen später auch nachvollziehbar und wirtschaftlich umgesetzt werden können. Unsere Planungsleistungen reichen von der ersten fachlichen Prüfung über Entwässerungskonzepte, Rigolen- und Regenwasserplanung bis zur Ausführungsplanung und Abstimmung mit dem Tiefbauunternehmen.





Häufige Fragen zur Entwässerungsplanung

Arbeitet Tabaplan deutschlandweit?


Ja. Unsere Planungsleistungen für Grundstücksentwässerung, Regenwasser, Rigolen, Versickerung und verwandte Fachplanungen bieten wir deutschlandweit an. Viele Projekte können auf Grundlage digitaler Unterlagen bearbeitet werden.


Kann ich meine Unterlagen zunächst nur prüfen lassen?


Ja. Sie können uns zunächst die vorhandenen Unterlagen zukommen lassen. Wir prüfen die Situation und können anschließend einschätzen, welche weiteren Planungsleistungen erforderlich sind.


Planen Sie auch Rigolen?


Ja. Rigolenplanung gehört zu unseren Leistungen. Dabei betrachten wir neben der erforderlichen Dimension auch Lage, Höhen, Anschlussleitungen, Bodenverhältnisse und die Einbindung in das gesamte Entwässerungssystem.


Planen Sie auch Zisternen und Regenwasserspeicher?


Ja. Eine Zisterne kann Bestandteil eines Regenwasserkonzeptes sein und beispielsweise mit Versickerung, Rückhaltung oder einer gedrosselten Ableitung kombiniert werden.


Übernehmen Sie Überflutungsnachweise?


Ja. Abhängig vom Bauvorhaben können Überflutungsnachweise, Starkregenbetrachtungen und die Ermittlung notwendiger Rückhaltevolumen Bestandteil unserer Planung sein.


Kann eine vorhandene Entwässerungsplanung geprüft werden?


Ja. Wir können vorhandene Planungen und Konzepte prüfen und bei entsprechender Beauftragung ergänzen oder weiterentwickeln.


Ich habe bereits einen Tiefbauer. Können Sie nur die Planung übernehmen?


Ja. Planung und Bauausführung können vollständig voneinander getrennt werden. Ihr vorhandenes Tiefbauunternehmen kann die spätere Umsetzung übernehmen.


Stimmen Sie sich direkt mit meinem Tiefbauer ab?


Auf Wunsch ja. Technische Fragen zu Leitungen, Höhen, Schächten, Rigolen, Zisternen und weiteren Bauteilen können direkt mit dem ausführenden Unternehmen abgestimmt werden.


Können Sie auch mit meinem Architekten zusammenarbeiten?


Ja. Die Entwässerungsplanung kann mit Architektur, Landschaftsarchitektur, Tiefbauplanung und weiteren Fachplanungen koordiniert werden.


Welche Unterlagen soll ich für die Anfrage senden?


Senden Sie uns möglichst den aktuellen Lageplan, vorhandene Architekturpläne, Höheninformationen, Bodengutachten und bereits vorhandene Entwässerungs- oder Kanalunterlagen. Falls etwas fehlt, teilen wir Ihnen nach der ersten Prüfung mit, welche zusätzlichen Grundlagen benötigt werden.


Entwässerungsplanung Deutschland – Überflutungsnachweis, Regenwassermanagement, Wasserbau & Außenanlagenplanung bundesweit

Die Tabaplan GmbH entwickelt ganzheitliche Entwässerungs- und Regenwasserkonzepte für Bauvorhaben in ganz Deutschland. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur die technische Ableitung von Niederschlagswasser, sondern die sinnvolle Verbindung von Grundstück, Gebäude, Gelände und Außenanlagen. So entstehen Lösungen, die Entwässerung, Überflutungsschutz, Klimaanpassung und spätere Nutzung des Grundstücks miteinander verbinden.


Besonders bei Neubauten, größeren Gewerbeflächen und komplexen Grundstücken ist eine frühzeitige Abstimmung zwischen Entwässerungsplanung, Wasserbau, Höhenplanung und Außenanlagenplanung entscheidend. Wir betrachten deshalb bereits in der Konzeptphase mögliche Starkregenereignisse, Rückhalteräume, Fließwege, Geländemodellierung und die Integration wasserwirtschaftlicher Maßnahmen in die Freianlagen. Dadurch lassen sich technische Konflikte frühzeitig erkennen und kostenintensive Änderungen während der Bauphase vermeiden.


Unsere Planungsleistungen können als eigenständige Fachplanung oder als Bestandteil einer umfassenden Projektplanung beauftragt werden. Wir unterstützen Bauherren und Planungspartner von der ersten technischen Einschätzung bis zur abgestimmten Lösung und koordinieren bei Bedarf die Schnittstellen zwischen Architektur, Freianlagen, Tiefbau, Entwässerung und späterer Ausführung.

Die Tabaplan GmbH entwickelt ganzheitliche Entwässerungs- und Regenwasserkonzepte für Bauvorhaben in ganz Deutschland. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur die technische Ableitung von Niederschlagswasser, sondern die sinnvolle Verbindung von Grundstück, Gebäude, Gelände und Außenanlagen. So entstehen Lösungen, die Entwässerung, Überflutungsschutz, Klimaanpassung und spätere Nutzung des Grundstücks miteinander verbinden.


Besonders bei Neubauten, größeren Gewerbeflächen und komplexen Grundstücken ist eine frühzeitige Abstimmung zwischen Entwässerungsplanung, Wasserbau, Höhenplanung und Außenanlagenplanung entscheidend. Wir betrachten deshalb bereits in der Konzeptphase mögliche Starkregenereignisse, Rückhalteräume, Fließwege, Geländemodellierung und die Integration wasserwirtschaftlicher Maßnahmen in die Freianlagen. Dadurch lassen sich technische Konflikte frühzeitig erkennen und kostenintensive Änderungen während der Bauphase vermeiden.


Unsere Planungsleistungen können als eigenständige Fachplanung oder als Bestandteil einer umfassenden Projektplanung beauftragt werden. Wir unterstützen Bauherren und Planungspartner von der ersten technischen Einschätzung bis zur abgestimmten Lösung und koordinieren bei Bedarf die Schnittstellen zwischen Architektur, Freianlagen, Tiefbau, Entwässerung und späterer Ausführung.

Carport-Entwässerung, Retentionsgründach und Dachbegrünung



Auch kleinere Dachflächen wie Carports, Garagen oder Nebengebäude sollten frühzeitig in das gesamte Regenwasserkonzept eines Grundstücks integriert werden. Besonders interessant sind Retentionsgründächer und begrünte Dachflächen, da sie Niederschlagswasser nicht unmittelbar ableiten, sondern zunächst auf der Dachfläche zurückhalten. Ein Teil des Wassers kann gespeichert und durch Verdunstung wieder an die Umgebung abgegeben werden, während überschüssiges Regenwasser zeitlich verzögert weitergeleitet wird. Dadurch können Abflussspitzen bei Starkregen reduziert und nachgelagerte Entwässerungssysteme wie Rigolen, Zisternen oder Mulden entlastet werden.


Bei der Planung eines Carports mit Retentionsgründach betrachten wir die Dachentwässerung nicht isoliert, sondern als Bestandteil der gesamten Grundstücksentwässerung. Abhängig vom Projekt kann das Regenwasser beispielsweise zunächst auf dem Gründach zurückgehalten, anschließend in einer Zisterne gespeichert und genutzt und erst danach kontrolliert in eine Rigole oder ein Mulden-Rigolen-System eingeleitet werden. Auch Notüberläufe, Drosselung, Leitungsverläufe, Höhen und Anschlusspunkte müssen dabei aufeinander abgestimmt werden. So entsteht ein zusammenhängendes Konzept aus Dachbegrünung, Regenwassernutzung, Rückhaltung, Versickerung und Starkregenvorsorge.


Gerade bei Neubauten nach dem Schwammstadt-Prinzip können Retentionsdächer, begrünte Dächer, versickerungsfähige Zufahrten, Stellplätze und Terrassen, Zisternen sowie Mulden- und Rigolensysteme miteinander kombiniert werden. Ziel ist es, Niederschlagswasser möglichst lange auf dem eigenen Grundstück zu halten, zu nutzen, zu versickern oder zu verdunsten und die Einleitung in die öffentliche Kanalisation soweit technisch und rechtlich möglich zu reduzieren. Wir entwickeln hierfür ein auf Grundstück, Gebäude, Bodenverhältnisse und Außenanlagen abgestimmtes Regenwasserkonzept und übernehmen auf Wunsch auch die technische Abstimmung mit Architekten, Dachdeckern, Tiefbauunternehmen und weiteren Projektbeteiligten.

Retentionszisterne –

Regenwasser speichern und gedrosselt ableiten

Eine Retentionszisterne verbindet Regenwasserspeicherung mit kontrollierter Rückhaltung. Ein Teil des Speichervolumens kann für die Nutzung des Regenwassers vorgesehen werden, während ein weiterer Teil dauerhaft als Rückhaltevolumen für stärkere Niederschlagsereignisse freigehalten wird. Überschüssiges Wasser wird anschließend kontrolliert über eine Drossel, einen Überlauf oder in eine nachgeschaltete Versickerungsanlage weitergeleitet.


Retentionszisternen eignen sich besonders für Neubauten, Grundstücke mit begrenzter Versickerungsfläche sowie Bauvorhaben, bei denen die Einleitmenge in den öffentlichen Kanal begrenzt werden soll. In Verbindung mit Rigolen, Mulden, Retentionsdächern, Dachbegrünung und versickerungsfähigen Außenflächen kann eine Retentionszisterne ein wichtiger Bestandteil eines ganzheitlichen Regenwasserkonzeptes sein. Entscheidend ist dabei die Abstimmung von Speichervolumen, Drosselabfluss, angeschlossenen Flächen, Höhen und Notüberlauf innerhalb der gesamten Entwässerungsplanung.

Ihre Anfrage an Tabaplan GmbH


Sie benötigen Unterstützung bei der Entwässerungsplanung, Grundstücksentwässerung, Rigolenplanung oder Regenwasserbewirtschaftung für Ihr Bauvorhaben? Die Tabaplan GmbH unterstützt private Bauherren, Architekten, Bauträger, Projektentwickler und Unternehmen deutschlandweit bei der Prüfung, Konzeption und Planung von Entwässerungslösungen.


Unser Leistungsspektrum umfasst unter anderem Entwässerungskonzepte, Regenwasserplanung, Schmutzwasserplanung, Rigolen und Versickerungsanlagen, Zisternen und Regenwasserrückhaltung, Überflutungsnachweise, Starkregenbetrachtungen, Drosselberechnungen, Leitungsplanung, Kanalanschlussplanung sowie Höhen- und Gefälleplanung.


Wir prüfen vorhandene Lagepläne, Bauantragsunterlagen, Entwässerungspläne, Bodengutachten und weitere Projektunterlagen und entwickeln darauf aufbauend eine technisch und wirtschaftlich sinnvolle Lösung. Auf Wunsch übernehmen wir anschließend auch die Detail- und Ausführungsplanung sowie die technische Abstimmung mit Ihrem Tiefbauer, Architekten, Generalunternehmer oder weiteren Fachplanern.


Dabei können Sie uns sowohl für eine erste fachliche Prüfung einzelner Fragestellungen als auch für eine vollständige Entwässerungsplanung beauftragen. Die spätere Bauausführung ist unabhängig davon und kann durch Ihr eigenes Tiefbauunternehmen erfolgen.


Senden Sie uns für eine erste Einschätzung gerne Ihre vorhandenen Pläne, Unterlagen und eine kurze Beschreibung Ihres Vorhabens.


Wir prüfen den aktuellen Stand und melden uns anschließend mit einer Einschätzung zu den erforderlichen nächsten Planungsschritten bei Ihnen.