Wannsee ist Berlin, nicht Brandenburg und nicht irgendein See. Der Plan rechnet Versickerung gegen die Niederschlagswassergebühr, Havelufer gegen denkmalgeschützte Villa, Sandboden gegen hohen Grundwasserstand am Steg.
Berlin-Wannsee (Bezirk Steglitz-Zehlendorf) liegt an Havel und Großem Wannsee. Regenwasserplanung heißt hier drei Dinge zugleich: hydraulische Bemessung nach DWA-A 138 und DIN 1986-100, kein unkontrollierter Ablauf in die Havel, und die Berliner Niederschlagswassergebühr – wer versiegelt und einleitet, zahlt jährlich über die Berliner Wasserbetriebe. Wer nachweislich versickert oder von der Kanalisation abkoppelt, kann die Gebühr senken. Das ist kein Alpensee-Los und kein Insel-Kai.
Tabaplan GmbH (Hamburg) erstellt den Entwässerungsplan für Villengrundstücke, Ufer, Carport und Hof. Bauordnung Berlin, Berliner Wassergesetz, oft Denkmal. Potsdam und Klein Glienicke sind andere Landesgrenze, andere Regeln.
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In Berlin wird Regenwasser getrennt vom Schmutzwasser bepreist. Neue Terrasse, zweite Zufahrt, Poolumgang: mehr Gebühr, wenn alles in den Kanal geht. Der Entwässerungsplan ist deshalb auch ein Gebührenplan: welche Fläche bleibt am Kanal, welche geht in die Rigole, welche ist nachweislich abgekoppelt. Ohne Flächenbilanz keine seriöse Aussage gegenüber den Wasserbetrieben.
Am Großen Wannsee: Villen, Strandnähe, hohe Versiegelung durch Terrasse und Parkplatz. Kleiner Wannsee und Griebnitzsee-Richtung: enger, oft denkmalnäher. Kohlhasenbrück und Dreilinden: schon fast Autobahn und Landesgrenze – Potsdam beginnt, Berliner Gebühr endet. Der Plan sagt den Bezirk und das Bundesland, sonst gilt die falsche Satzung.
Berliner Sand ist für DWA-A 138 oft dankbarer als Rügener Mergel. Am Havelufer steht das Grundwasser trotzdem hoch, und unbehandeltes Flächenwasser gehört nicht in den See. Rigole im hinteren Garten, Rückhaltung am Ufer, Gefälle vom Haus weg: das ist der typische Schnitt, nicht „alles in eine Mulde am Steg“.
Senkt Versickerung wirklich die Berliner Gebühr?
Wenn Flächen nachweislich vom Kanal abgekoppelt sind, kann das
Niederschlagswasserentgelt sinken. Maßgeblich sind BWB und Satzung,
nicht diese Seite. Der Plan liefert die Flächen, nicht den Bescheid.
Gilt dasselbe in Potsdam oder Klein Glienicke?
Nein. Brandenburg, andere Gebühr, andere Bauordnung. Wannsee ist Berlin.
Ist die Havel dasselbe wie ein geschlossener Alpensee?
Nein. Schifffahrt, Wasserstand, Rückstau, Fließgewässer. Der Steg ist
kein Bergsee-Ufer.
Denkmalgeschützte Villa – darf die Rigole in den Vorgarten?
Oft ja, wenn Höhen und Wurzelraum passen. Fassade und Keller bleiben
trocken – das steht vor dem Steinmuster.
Zählt der Poolumgang zur versiegelten Fläche?
In der Regel ja, sobald er abflusswirksam ist. Genau deshalb in die Bilanz.
Nikolassee und Schlachtensee mit auf dieser URL?
Gleicher Bezirk, ähnliches Los, anderer See. Anfrage mit Ortsteil.
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Keine Rechtsberatung, kein Gebührenbescheid der BWB. BauO Bln, Berliner Wassergesetz, DWA-A 138, DIN 1986-100, Entgelte in aktueller Fassung.
Adresse (Berlin oder schon Potsdam?), Dach- und Terrassen-m², Ufer ja/nein, ob Gebührenabkopplung das Ziel ist. Wir setzen Flächen und Rigole an.
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