Drei Schäden, oft eine Ursache: Wasser läuft zur Wand, der Koffer trägt nicht, der Belag folgt. Nicht drei Firmen nacheinander – zuerst Gefälle und Untergrund.
Typisch nach zehn oder zwanzig Jahren: Fugen auf, Stein bricht, Terrasse hängt zur Kellerwand, nach Regen steht Wasser am Sockel. Der Stein ist das Symptom. Tabaplan prüft, ob Aufnahme und neuer Aufbau nötig sind oder ob nur die Rinne fehlt.
Innen den Keller zu streichen, solange die Terrasse zum Haus fällt, ändert den Feuchteeintrag nicht. Zuerst Höhen und Entwässerung der Außenfläche, dann Belag, dann was am Sockel noch offen ist. Eine neue Platte auf den alten, nassen Koffer sackt wieder.
Kellerinnenabdichtung und statische Gutachten am Gebäude sind nicht unser Kern. Wenn der Schaden von innen kommt, sagen wir das und bleiben bei der Freifläche.
Können wir nur die kaputten Steine tauschen?
Wenn der Koffer trägt und das Gefälle stimmt, ja. Bei Setzung
und Wasser am Haus meist nein – sonst bricht der Nachbarstein
als Nächstes.
Die Terrasse hängt fünf Zentimeter. Reicht Auffüllen?
Auffüllen ohne Verdichtung und ohne neues Gefälle sackt nach.
Abtragen, tragfähige Schicht, Höhen an die Tür anschließen.
Keller nass nur nach Starkregen – trotzdem die Terrasse?
Oft ja. Spritzwasser und fehlendes Gefälle zeigen sich genau
dann. Fotos bei Regen helfen mehr als Fotos bei Sonne.
Ist das ein Fall für die Gebäudeversicherung?
Das entscheidet der Versicherer. Wir beschreiben den Zustand
der Außenfläche, wir setzen keine Schadenmeldung auf.
Winter – können wir trotzdem aufnehmen?
Solange der Boden nicht durchgefroren ist, oft ja. Betonage
und bestimmte Fugen brauchen Plusgrade.