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TABAPLAN GmbH · Garten- und Landschaftsbau · Tiefbau

Extremer Höhenunterschied im Gartenbau: Stütze, WU-Beton, Bodengutachten

Hang, Geländesprung, Kelleranschluss oder Terrasse über dem Nachbargrundstück: nicht mit einem L-Stein „irgendwie“ fangen. Last, Wasserdruck, Frost und Boden entscheiden. Tabaplan plant und baut – Statik und Gutachten mit Partnern.

Ein Meter Höhenunterschied im Beet ist Gestaltung. Zwei Meter an der Grundstücksgrenze, am Haus oder über einer Tiefgarage sind ein Ingenieurthema: Erddruck, Wasser, Fundament, Abdichtung, Absturz. Wer hier nur Palisaden setzt, riskiert Setzung, Feuchte im Keller und Streit mit dem Nachbarn.

Tabaplan GmbH übernimmt Aufnahme, Höhenplanung, Erdarbeiten, Drainage hinter der Wand, Beton- und Mauerarbeiten sowie die anschließende Außenanlage. Bodengutachten und statische Berechnung kommen vom Fachingenieur – wir binden das ein und bauen danach.

Wann der Höhenunterschied „extrem“ wird

HanglageGrundstück fällt zur Straße oder zum Nachbarn – Wasser und Erde wollen mit
Geländesprung am HausKeller, Lichtschacht, Terrasse über dem Gelände
Auffüllung nach RohbauAushub liegt hoch, fertige Höhen fehlen noch
NachbargrenzeStütze darf Last und Wasser nicht rüberschieben

Faustregel: sobald die Stützhöhe über dem üblichen Fertigteil-L-Stein liegt, Verkehrslast oben drauf kommt (Einfahrt, Terrasse) oder Wasser nicht wegkann – Planung vor dem Bagger.

Bodengutachten im Garten- und Landschaftsbau

Im Hochbau ist das Gutachten Standard. Im Gartenbau wird es oft weggelassen – und genau dann versagt die Stütze. Der Bodengutachter klärt Tragfähigkeit, Schichten, Grundwasser, Versickerung und ob bindiger Boden hinter der Wand als Last wirkt.

  • Baugrund: Sand, Klei, Auffüllung, organische Lage
  • Grundwasser und Schichtenwasser – Druck auf die Wand
  • Zulässige Sohlnspannung für Fundament und WU-Wanne
  • Sickertest, wenn hinten drainiert oder versickert werden soll
  • Angaben für den Statiker, nicht nur „der Boden ist fest“

Liegt ein Gutachten vom Hausbau vor: senden. Fehlt es und die Höhe oder Last ist groß: wir sagen, wann nachbeprobt werden muss. Tabaplan ersetzt den Gutachter nicht, koordiniert ihn.

WU-Beton – wann er im Garten vorkommt

WU-Beton (wasserundurchlässiger Beton, oft WU-Richtlinie des DAfStb) ist kein „dichter Sichtbeton für die Optik“. Er begrenzt den Wasserdurchtritt durch die Bauteildicke und Rissbreitenbegrenzung – typisch Keller, Weiße Wanne, Pflanzbehälter mit Anschluss ans Haus, Stützwand vor nassem Hang, Poolkörper.

  • Anschluss Terrasse / Kellerwand: Feuchte darf nicht in die Konstruktion
  • Stützwand mit Boden- und Wasserlast, wenn Drainage allein nicht reicht
  • Pflanzkübel oder Hochbeet am Gebäude, innen feucht
  • Übergang Bodenplatte Außenanlage zu WU-Keller

Zu beachten: Rezeptur und Einbau nach Planung, Arbeitsfugen, Fugenband oder Sollrissfuge, Nachbehandlung, keine wilden Kernbohrungen danach. Sichtseite und Bewehrung plant der Tragwerksplaner. Tabaplan stellt Schalung, Bewehrungseinbau nach Plan, Betonage und Erdarbeiten – nicht die statische Unterschrift.

WU ersetzt keine Flächenabdichtung in jedem Fall. Ob WU, Bitumen, Dränplatte oder Kombination nötig ist, steht im Detail – nicht als Slogan auf der Website.

Was sonst noch zählt

StatikErddruck, Auflast Einfahrt/Terrasse, Anprall, Erdbebenzone je nach Ort
Drainage hinter der WandKieskeil, Dränrohr, Filtervlies, Auslauf – sonst Wasserdruck
FrostGründungstiefe, hinterfüllter Boden, keine Staunässe in der Sohle
Absturz und GeländerNutzbare Fläche oben: Höhe, Brüstung, Abstand Nachbar
GenehmigungStützwand, Geländeveränderung, Grenze – oft bauanzeige- oder genehmigungspflichtig
NachbarBöschung und Wasser dürfen das Nachbargrundstück nicht belasten

Welche Bauarten infrage kommen

  • Winkelstütze / L-Stein – begrenzt in Höhe und Last, Fundament nach Tabelle oder Statik
  • Ortbetonwand, ggf. WU – hohe Sprünge, Anschluss Haus, nasser Hang
  • Gabione, Naturstein, Friesenwall – gestalterisch, nur mit rechnerisch klarem Aufbau
  • Gestaffelte Terrassen – mehrere kleine Sprünge statt einer hohen Wand
  • Böschung mit Sicherung – wenn Fläche und Nutzung das erlauben

Material folgt der Last, nicht umgekehrt. „Wir nehmen Granit, der hält“ ist keine statische Lösung.

Ablauf bei Tabaplan

  1. Fotos und Höhen
    Gelände, Hauskante, Nachbar, wo Wasser steht. Lageplan wenn vorhanden.
  2. Einordnung
    L-Stein, Ortbeton, Staffelung – oder erst Gutachten und Statik.
  3. Partner
    Bodengutachter und Tragwerksplaner, sobald Höhe oder Last es verlangen.
  4. Ausführung
    Aushub, Gründung, Bewehrung, Beton oder Fertigteil, Drainage, Hinterfüllung lagenweise.
  5. Außenanlage
    Pflaster, Terrasse, Geländer, Grün oben und unten – Höhen passen zum Haus.

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Häufige Fragen

Reicht ein L-Stein bei 1,80 m?
Oft nein, sobald Verkehrslast oder nasser Boden dazukommt. Herstellerangabe plus Statik, nicht aus dem Katalog raten.

Immer WU-Beton?
Nein. Nur wenn die Konstruktion Feuchte führen oder abdichten muss. Viele Stützen brauchen Drainage und normalen Stahlbeton nach Statik.

Wer bestellt den Bodengutachter?
Bauherr oder wir im Auftrag. Ohne Kennwerte rechnet der Statiker unsicher oder zu schwer.

Baut Tabaplan die Wand selbst?
Erdarbeiten, Schalung, Bewehrung nach Plan, Betonage, Drainage, Hinterfüllung, Anschluss Außenanlage – ja. Die statische Prüfung unterschreibt der Tragwerksplaner.

Was in die Anfrage?
Fotos von oben, unten und der Grenze, grobe Höhe in Metern, ob Einfahrt oder Terrasse oben drauf soll, vorhandenes Gutachten.

Höhenunterschied prüfen und bauen

Fotos, ungefähre Höhe, Lage zum Haus. Wir sagen, ob L-Stein reicht oder Statik, WU und Gutachten nötig sind – und setzen die Fläche danach um.

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